Zwei Wochen Quarantäne: Ricciardo plant Rückkehr nach Australien

Daniel Ricciardo erzählte am Donnerstag in Abu Dhabi über seine Rückreisepläne nach Australien und enthüllte eine neues "Tattoo" mit Fernando Alonsos Konterfei

Zwei Wochen Quarantäne: Ricciardo plant Rückkehr nach Australien

Daniel Ricciardo hat seine Familie in Westaustralien aufgrund der noch immer geltenden Corona-Bestimmungen die ganze Saison über nicht gesehen. Nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi an diesem Wochenende plant er jedoch eine zweiwöchige Quarantäne, um endlich in seiner Heimat zurückkehren zu können.

Die Quarantäne in einem von der Regierung genehmigten Hotel ist für jeden, der in das Land einreisen will, verpflichtend. Diese Regelung war der Grund dafür, dass Ricciardos Heimrennen in Melbourne in diesem Jahr erneut abgesagt werden musste.

Um nach der Saison endlich nach Hause zu reisen, ist der McLaren-Pilot bereit, zwei Wochen Hotelquarantäne in Kauf zu nehmen. "Ich werde zwei Wochen lang auf die Decke eines Hotelzimmers starren", witzelt er. "Das muss ich, ich muss nach Hause. Aber es ist immer noch schwierig, zurückzukehren."

Um seine Liebsten wiedersehen zu können, sei es das aber allemal wert. "Sobald ich aus den vier Wänden raus bin, werde ich hoffentlich noch drei oder vier Wochen mit Freunden und Familie verbringen. Und es ist Sommer bei uns, also etwas, auf das ich mich freuen kann", hofft Ricciardo auf eine kleine Auszeit.

Auf die Frage, ob 2021 die größte emotionale Achterbahnfahrt seiner Karriere war, stimmt der 32-Jährige zu: Er hatte in seiner ersten Saison mit McLaren einen schwierigen Start und musste sich erst an das Auto gewöhnen, fand aber nach und nach seine Form.

Zwar räumt der McLaren-Pilot in der Rückschau ein: "Die zweite Hälfte von 2018 hatte ihre Herausforderungen, und zu der Zeit war das am schwierigsten für mich, aber dieses Jahr als Ganzes toppt das noch mal, ja absolut. Wenn ich an die erste Hälfte denke und dann an die Höhepunkte. Es war ziemlich wild."

Natürlich denke er an die zweite Hälfte der Saison lieber zurück. "Sie ist viel besser als das, worüber ich noch im August nachgedacht habe", gibt Ricciardo zu. Sein Sieg beim Grand Prix von Italien in Monza war der offensichtliche Höhepunkt.

"Je mehr Zeit seit Monza vergeht, desto mehr wird mir die Wirkung bewusst, die das hatte. Und ich glaube wirklich, dass es der größte Moment, der größte Sieg, das größte Rennen, wenn man so will, meiner Motorsportkarriere war", schwärmt er.

Daniel Ricciardo, Fernando Alonso

Vielleicht bringt's ja Glück: Ricciardo hat ein neues "Tattoo" mit Alonso als Motiv

Foto: Motorsport Images

Ricciardo verriet auch, dass er jetzt ein Tattoo mit dem Gesicht von Fernando Alonso auf seinem linken Arm hat - auch wenn er deutlich machte, dass es nicht dauerhaft sein würde.

"Fernando hat es mir einfach zum Wichteln geschenkt", erzählt der Australier, nicht ohne dabei schelmisch zu grinsen. "Zusammen mit einer schönen Flasche Rotwein hat er mir auch ein paar temporäre Fernando-Tattoos geschenkt. Sie sind wunderschön! Ich meine, es sieht ziemlich gut aus."

"Er ist der einzige Sportler, den ich mir je auf den Arm habe tätowieren lassen. Ich will es also nicht schlecht machen. Er hat auch einen schönen braunen Teint. Er strahlt regelrecht in der Sonne!", schmunzelt Ricciardo. Vielleicht bringt es ja Glück.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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