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Zwei Züge voraus denken: Was Antonelli an der neuen Formel 1 überrascht

Andrea Kimi Antonelli vergleicht die Formel 1 2026 mit Schnellschach: Energiemanagement und Strategie rücken stärker in den Mittelpunkt

Kimi Antonelli: Warum die Formel 1 2026 wie Schnellschach wird

Kimi Antonelli glaubt: F1-Fahrer müssen künftig zwei Züge voraus denken

Foto: Mercedes-Benz

Mit dem Reglementwechsel zur Formel-1-Saison 2026 erwartet Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli eine deutlich veränderte Art des Rennfahrens. Der Italiener zieht dabei einen Vergleich zum Schach, allerdings unter hohem Zeitdruck.

"In diesem Jahr muss man sehr offen an die Saison herangehen und in gewisser Weise auch sehr kreativ sein, weil man so viel mit der Energie spielen kann, besonders im Zweikampf", sagt der Italiener. "Es ist wie Schach spielen, aber eher wie eine Art Schnellschach."

Die Königsklasse startet 2026 in eine neue technische Ära. Das DRS wird abgeschafft, stattdessen kommen unter anderem aktive Aerodynamik mit beweglichen Front- und Heckflügeln sowie ein sogenannter Overtake-Modus zum Einsatz, der einen temporären Leistungszuwachs ermöglicht und funktional das bisherige DRS ersetzt.

Antonelli: Die Taktik wird entscheidend

Darüber hinaus verfügen die neuen Fahrzeuge über einen Boost-Modus, mit dem elektrische Energie unabhängig von der Streckenposition zum Angreifen oder Verteidigen eingesetzt werden kann. Gleichzeitig gewinnt das Energiemanagement weiter an Bedeutung, da die elektrische Leistung im Antriebskonzept eine größere Rolle spielt. Daraus ergeben sich neue strategische Möglichkeiten während eines Rennens.

"Mit all diesem Energiemanagement, auch der Art, wie man Rennen fährt und wie man seine Energie im Kampf mit anderen einsetzt, ist das ein sehr großer Schritt", sagt Antonelli.

Der 19-Jährige betont dabei, dass schnelle Entscheidungen gefragt sind. "Natürlich hat man nicht so viel Zeit, um über jeden Zug nachzudenken, aber man muss immer versuchen, den anderen zwei Schritte voraus zu sein, besonders im Zweikampf. Wenn man ein Überholmanöver plant oder sich verteidigt, muss man immer versuchen, zwei Schritte vorauszudenken und zu prognostizieren, was der andere machen wird, oder ihn zu etwas zu zwingen."

Rookies durch die Regeländerungen im Vorteil?

Aus Antonellis Sicht bieten die neuen Regeln viel Spielraum. "Es gibt also sehr viel, womit man arbeiten kann. Deshalb denke ich, dass man in dieser Saison wirklich offen sein muss und wie gesagt auch manchmal kreativ."

Der Umbruch bringt für alle Fahrer eine steile Lernkurve mit sich. Dennoch sieht Antonelli mögliche Vorteile für jüngere Piloten, auch wenn ihnen die langjährige Formel-1-Erfahrung fehlt.

"Definitiv ist es für alle Rookies, die letztes Jahr in die Formel 1 gekommen sind, ganz gut, mit einem neuen Auto in dieses Jahr zu gehen, weil wir es gewohnt sind, jedes Jahr ein anderes Auto zu fahren", erklärt der Mercedes-Junior. "Wir sind es gewohnt, uns so schnell wie möglich an ein neues Auto anzupassen."

Der neue Wagen bedeute daher einen Neustart für das gesamte Feld. "In dieser Hinsicht ist es gut, dass wir dieses Jahr ein neues Auto haben, weil es für alle ein Reset ist. Vielleicht hilft es uns, das Auto etwas schneller zu verstehen als anderen. Aber natürlich sind die anderen Fahrer nicht dumm und ziemlich gut, also denke ich, dass sie es auch sehr schnell verstehen werden."

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