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Formel 1 Silverstone

Zwischenfall von Hadjar: 20.000 Euro Strafe für Red Bull

Red Bull wurde mit einer saftigen Strafe von 20.000 Euro belegt, weil das Team Isack Hadjar nicht über Lando Norris informiert hatte, der ins Gras ausweichen musste

Zwischenfall von Hadjar: 20.000 Euro Strafe für Red Bull

Red Bull wurde von den Rennkommissaren mit einer vergleichsweise harten Strafe von 20.000 Euro belegt, nachdem Juniorpilot Isack Hadjar dem McLaren von Lando Norris am Ende des ersten Freien Trainings in Silverstone komplett im Weg gestanden war und diesen zu einem harten Bremsmanöver gezwungen hatte.

Norris war in den Schlussminuten in Kurve 2 auf den Franzosen aufgelaufen, der anstelle von Sergio Perez das Freitagstraining in Großbritannien bestreiten durfte. Erst ziemlich spät zuckte Hadjar, der auf der Ideallinie fuhr, rüber, doch da war es bereits zu spät: Norris ging voll in die Eisen, blockierte die Vorderräder, wedelte wild am Lenkrad und fuhr sogar in das Gras.

"Ich weiß nicht, was genau schuld war", sagt Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko nach der Session gegenüber dem ORF und behauptet: "Er hat die Information bekommen."

 

Das sehen die Kommissare allerdings anders. Für sie ist "offensichtlich, dass der Fahrer keine rechtzeitige und angemessene Warnung über das Herannahen" von Norris bekam. Das habe auch das Red-Bull-Team bei der Anhörung vor den Kommissaren zugegeben. Tatsächlich war vom Ingenieur erst relativ spät ein "Norris dahinter" am Funk zu hören.

Norris sei daraufhin gezwungen worden, stark zu bremsen und die Strecke zu verlassen, um eine Kollision zu vermeiden. "Sorry, ich konnte ihn nicht sehen", verteidigte sich Hadjar.

Im Normalfall wird Blockieren im Training von den Kommissaren nicht geahndet, in dem Fall sahen sie es allerdings als notwendig an und verurteilten Red Bull zu einer Strafe von 20.000 Euro.

Weiter heißt es: "Die Kommissare merken an, dass die Strafe gegen den Teilnehmer höher ist als die Strafe, die für einen anderen Behinderungsvorfall in dieser Session verhängt wurde. Der Grund dafür ist, dass dieser Vorfall als schwerwiegender angesehen wurde."

Der andere Fall ist Lance Stroll (Aston Martin), der Charles Leclerc (Ferrari) in Kurve 12 aufgehalten hatte und eine Warnung bekam. Das Team Aston Martin muss wegen fehlender Vorwarnung 15.000 Euro Strafe zahlen.

Hadjar wurde in seinem Training 19. und lag dabei nur vor Yuki Tsunoda, der sich früh ins Kiesbett verabschiedet hatte. Trotzdem sagt Marko, dass der Franzose sein Programm erfüllt habe. "Er hat sehr viel Aerodynamiktests gehabt, da ist es nicht so sehr um Zeit gegangen. Bis auf den Moment mit Norris war es ein sehr positiver Test."

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