Formel-3-EM: 24 Starter für letzte Saison der alten Ära

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Formel-3-EM: 24 Starter für letzte Saison der alten Ära
19.03.2018, 14:08

Sechs Teams mit insgesamt 24 Autos haben sich für die Formel-3-Europameisterschaft 2018 eingeschrieben - Alte Bekannte treffen auf viele Neulinge

Die Formel-3-Europameisterschaft kann auch in diesem Jahr wieder mit einem hochklassigen internationalen Starterfeld glänzen. An der Spitze steht Prema, das sich im vergangenen Jahr den Titel des besten Teams in FIA Formel-3-EM sicherte. Die Mannschaft um Teamchef Rene Rosin setzt in diesem Jahr auf die drei erfahrenen Formel-3-Piloten Ralf Aron, Guanyu Zhou sowie Mick Schumacher und fügt mit Robert Schwartzman und Marcus Armstrong noch zwei Rookies hinzu. Beide Neulinge sind ebenso Mitglieder der Ferrari Driver Academy wie der Chinese Zhou. Der Este Aron kehrt nach einem Abstecher zu Hitech wieder zum Team Prema zurück, mit dem er 2016 sein Debüt in der Formel-3-Europameisterschaft feierte.

Der Titel des besten Teams der FIA Formel-3-EM ging zwar 2017 an Prema, doch im Kampf um den Fahrertitel mussten sich die Italiener dem Team Carlin und Lando Norris geschlagen geben. Ferdinand Habsburg und Jehan Daruvala waren schon damals als Teamkollegen des Briten, der nun in der Formel 2 an den Start geht. Dabei und wollen nun in seine Fußstapfen treten. Beide konnten 2017 bereits Siege in der Formel-3-EM feiern.

Mit Devlin DeFrancesco, Sacha Fenestraz und Ameya Vaidyanathan haben sich drei weitere Piloten für das Team von Trevor Carlin entschieden, die in der vergangenen Saison bereits einige Rennen für diese Mannschaft bestritten haben. Nikita Troitckii hingegen ist Neuling in der FIA Formel-3-EM und bei Carlin, er steigt als Vize-Champion der EuroFormula Open in die FIA Formel-3-EM auf.

Riesenaufgebot von Motopark

Auch das Team Motopark hat sich vergrößert und bringt nun sechs Nachwuchsfahrer an den Start. Marino Sato, Macao-Sieger Daniel Ticktum und der amtierende Formel-4-Champion Jüri Vips können bereits auf Rennkilomater in der Formel-3-Europameisterschaft zurückblicken, während das Trio Jonathan Aberdein, Fabio Scherer und Sebastian Fernandez erst in diesem Winter den Weg aus der Formel 4 in die Formel-3-EM gefunden hat.

Auf ein komplett neues Line-Up vertraut Oliver Oakes, der das Team Hitech Grand Prix leitet. Der Spanier Alex Palou kehrt nach einem Jahr in der japanischen Formel-3-Meisterschaft zurück nach Europa und trifft in seinem neuen Team auf zwei Aufsteiger aus der britischen Formel 3: Ben Hingeley und Enaam Ahmed. Ahmed beendete die Serie als Champion, Hingeley reihte sich auf Rang drei der Abschlusstabelle ein.

Van Amersfoort Racing sicherte sich die Dienste des Iraners Keyvan Andres und des ehemaligen Formel-4-Piloten Artjom Petrow aus Russland. Andres wechselte im Winter von Motopark zum Team von Frits van Amersfoort, während Petrow sich bereits Ende der vergangenen Saison Van Amersfoort Racing anschloss. Er bestritt die letzten beiden Meetings der Formel 4 für die niederländische Mannschaft und konnte sich dabei unter anderem mit einem Sieg so gut in Szene setzen, dass ihm nun der Aufstieg in die Formel-3-EM gelang.

Das Team ma-con nominierte für sein Comeback in der Formel-3-Europameisterschaft Rookie und Formel-4-Aufsteiger Julian Hanses. Die Mannschaft unter Führung von Otto Schwadtke absolvierte 2013 letztmals eine Saison in der Formel-3-EM und ist hochmotiviert, den etablierten Teams von Beginn an einen heißen Kampf zu liefern.

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