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"War in einem kleinen Loch": Wie bei Mick Schumacher der Knoten platzte

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"War in einem kleinen Loch": Wie bei Mick Schumacher der Knoten platzte
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03.02.2019, 11:31

Mick Schumacher spricht über die schwierig zu verstehende Leistungsexplosion zu Saisonmitte 2018 und macht harte Arbeit für den Erfolg verantwortlich

Es war schon eine seltsame Formel-3-Saison, die Mick Schumacher 2018 hinlegte. Keines der ersten 14 Saisonläufe konnte der Deutsche gewinnen, doch mit dem ersten Sieg in Spa-Francorchamps wurde der Schalter umgelegt: Acht Rennen gewann Schumacher in der zweiten Saisonhälfte, davon sogar fünf in Folge. Das kam einigen Konkurrenten spanisch vor, die die Wunderdominanz des Deutschen hinterfragten. "Interessant", nannte Titelrivale Daniel Ticktum die Vorgänge.

"Ich kann anhand der Reaktionen der Leute sehen, dass es schwierig zu verstehen ist", gibt Schumacher im FIA-Magazin 'Auto' zu. Er selbst könne es auch nur schwierig beschreiben, "aber ich denke wirklich, dass es das Ergebnis von viel harter Arbeit seit Saisonbeginn und sogar im ersten Formel-3-Jahr war."

Vielmehr muss man sich fragen, wieso die Pace in der ersten Saisonhälfte gefehlt hat. Schumacher hatte die Testfahrten vor der Saison dominiert und auch das erste Training der Saison mit drei Zehntelsekunden Vorsprung für sich entscheiden können. "Wir waren eigentlich schon da und wussten das auch, aber dann brach im Qualifying die Aufhängung und es lief nicht gut - genau wie der Rest des Wochenendes", so Schumacher.

In Pau belegte der Prema-Pilot lediglich die Plätze 16, zehn und sieben. "Um ehrlich zu sein: Ich war danach in einem kleinen Loch, und es war viel harte Arbeit nötig, um wieder in die Spur zu kommen", sagt er. Man habe an sich selbst arbeiten und an seine Fähigkeiten glauben müssen, um eine bessere Routine zu entwickeln, wie er sagt. Und in Spa hat plötzlich alles funktioniert. "Dann war es da", so Schumacher.

Zu diesem Zeitpunkt lag Schumacher eigentlich bereits fast aussichtlos im Titelkampf zurück, doch für ihn befand sich der Titel nie außer Reichweite. "Ich war immer überzeugt, dass es noch möglich ist, ihn zu gewinnen", sagt er ."Wir hatten die Pace, aber irgendetwas schien immer nicht richtig zu laufen. Ich habe aber fest daran geglaubt, dass wir das lösen würden."

Am Ende stand für Mick Schumacher der Titelgewinn in der letzten Saison der Formel-3-Europameisterschaft. 2019 geht der Deutsche mit Prema in der Formel 2 an den Start und wird zudem Testpilot beim Formel-1-Team von Ferrari.

Mit Bildmaterial von FIA F3.

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Urheber Norman Fischer