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Formel 3

Peroni verpasst nach schwerem Monza-Unfall Macau

Alex Peroni muss nach seinem Unfall in Monza drei weitere Monate pausieren - Start beim Macau-Grand-Prix damit nicht mehr möglich

Heiko Stritzke Jack Benyon

Bearbeitet: 07.10.2019, 14:20

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Formel-3-Pilot Alex Peroni wird nach seinem spektakulären Unfall in Monza weitere drei Monate aussetzen müssen. Damit verpasst er unter anderem den prestigeträchtigen Macau-Grand-Prix, der 2019 erstmals mit der neuen, schnelleren Formel-3-Generation ausgetragen wird.

Peroni war beim Rennen in Monza in der Parabolica am Kurvenausgang nach außen gerutscht und von einem sogenannten Baguette-Randstein in die Luft katapultiert worden. Sein Bolide flog in einem selten gesehenen Luftstand meterhoch durch die Gegend und landete letztlich kopfüber auf einem Reifenstapel.

Noch erholt sich der 19-Jährige zuhause auf der Insel Tasmanien, die zu Australien gehört. Ein Neurochirurg verschrieb ihm drei weitere Monate Pause, damit sich sein verletzter Wirbel weiter erholen kann.

Peroni beschreibt, dass der Prozess alles andere als einfach ist: "Ich kann es kaum erwarten, wieder ins Fitnessstudio und auf die Rennstrecke zu gehen, aber für den Moment ist ein ruhiger Spaziergang das höchste der Gefühle. Selbst kleine Gewichte sind außer Reichweite."

 

"Ich hoffe, dass ich in einem Monat oder so leichtes Training im Pool machen kann. Da freue ich mich sehr drauf. Das wäre wenigstens ein Anfang. Es ist sehr enttäuschend, den Rest des Jahres aussitzen zu müssen - gerade als ich auf dem Weg war, mein bestes Ergebnis zu erzielen. Aber derzeit kann ich nichts machen, die Ärzte entscheiden."

Die FIA ist mit der Aufarbeitung des Unfalls beschäftigt. Peroni zufolge ist der Zeitrahmen für die Untersuchungen noch nicht klar, er hoffe aber auf schnelle Ergebnisse. Baguette-Randsteine stehen schon seit Sophia Flörschs schwerem Macau-Unfall 2018 in der Kritik. Rennleiter Michael Masi warnt jedoch vor Schnellschlüssen.

Die Formel-3-Saison 2019 ist derweil in Sotschi zu Ende gegangen. Der Russe Robert Schwartzman ist erster Titelträger. Der Macau-Grand-Prix zählt nicht zur Meisterschaft.

Mit Bildmaterial von LAT.

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