Daniel Ricciardo: Die Stärke von Huberts Familie ist phänomenal

Dass sich die Familie von Anthoine Hubert ein Jahr nach dem Unfall in Spa zeigt, ringt Daniel Ricciardo Respekt ab - Zeit heilt Wunden, aber noch nicht ganz

Daniel Ricciardo: Die Stärke von Huberts Familie ist phänomenal

Daniel Ricciardo ist beeindruckt von der Stärke der Familie von Anthoine Hubert, die ein Jahr nach dem tödlichen Unfall des Franzosen erneut nach Spa-Francorchamps gekommen ist. Selbst ihn nimmt der Vorfall noch mit, und er hatte zwischenzeitlich sogar Gedanken daran, mit dem Rennsport aufzuhören, umso schlimmer stellt er es sich für die Familie vor.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einfach für sie ist, wieder an dieser Strecke zu sein", sagt der Renault-Pilot. "Dass sie wieder da sind, davor muss ich meinen Hut ziehen. Ihre Stärke und ich würde sagen ihr Friede, den sie damit gefunden haben, ist nicht weniger als phänomenal."

Ricciardo selbst sagt, dass die Zeit seine Wunden ein wenig geheilt habe, dennoch sei es für ihn emotional, an diesem Wochenende zurückzukehren. "Ich würde sagen, dass es zwölf Monate später ein wenig einfacher ist, aber trotzdem ist es noch schwierig. Wir sind vor dem Formel-2-Rennen alle im Grid, und es ist einfach noch präsent."

 

Irgendetwas liegt für ihn noch in der Luft. "In gewisser Weise ist es noch frisch", sagt Ricciardo. "Aber nach einem Jahr ist es einfacher, das im Unterbewusstsein zu halten."

Die Formel 2 hatte vor beiden Rennen eine Schweigeminute für Anthoine Hubert abgehalten - im Beisein der Familie. Vor dem Wochenende hatte die Serie angekündigt, seine Startnummer 19 nicht mehr zu vergeben.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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