Feuertaufe in Madrid: Formel-2-Bolide steht nach heftigem Unfall in Flammen
Die Formel 2 ist mit einem spektakulären Unfall in das Wochenende auf dem neuen Madring gestartet: Der ART-Bolide von Tasanapol Inthraphuvasak stand in Flammen
Tasanapol Inthraphuvasak verunfallte im Freien Training auf dem Madring
Foto: Kym Kym
Williams-Pilot Carlos Sainz hatte vor dem Spanien-Grand-Prix auf dem neuen Madring in Madrid bereits mit chaotischen Bedingungen gerechnet. Seine Befürchtungen sollten sich prompt bestätigen: Das Freie Training der Formel 2 musste schon nach wenigen Minuten nach einem spektakulären Feuerunfall unterbrochen werden.
Was war passiert? ART-Pilot Tasanapol Inthraphuvasak verlor in Kurve 19 die Kontrolle über seinen Boliden und schlug rückwärts heftig in die Streckenbegrenzung ein. Dabei wurde offenbar das Kraftstoffsystem des Formel-2-Autos beschädigt, denn wenig später stand der Bolide bereits in Flammen.
Inthraphuvasak konnte seinen brennenden Boliden schnell aus eigener Kraft verlassen. Der 20-jährige Thailänder blieb unverletzt, doch die Schäden an seinem Auto dürften erheblich sein. Eine Teilnahme am Qualifying (ab 15 Uhr) erscheint deshalb eher unwahrscheinlich.
Nach dem Unfall wurde das Formel-2-Training für längere Zeit unterbrochen. Die Einsatzkräfte mussten zunächst das Feuer löschen und den Boliden bergen, anschließend wurde die beschädigte Streckenbegrenzung repariert. Auch die Fahrbahn musste an der Unfallstelle noch einmal gereinigt werden.
Formel-2-Piloten starten mit wenig Trainingszeit
Als es schließlich weiterging, waren nur noch vier Minuten auf der Uhr, doch viel Spielraum für eine Verlängerung blieb angesichts des engen Zeitplans der Formel 1 nicht. Die Königsklasse startet ab 13:30 Uhr (hier im Liveticker!) in ihr erstes Training, weshalb die Formel-2-Session lediglich um wenige Minuten verlängert wurde.
Für die Formel-2-Piloten ist das besonders bitter: Anders als die Talente der Formel 3 konnten sie vor dem Wochenende noch keine Testkilometer auf dem neuen Stadtkurs sammeln. Nun fehlt ihnen zusätzlich wertvolle Trainingszeit. Die erste Bestzeit im Training ging unterdessen an den gesamtführenden Campos-Pilot Nikola Tsolov.
Zuvor war bereits die Formel 3 auf dem Madring unterwegs. Nachdem die Nachwuchsserie mit einem chaotischen Test vor zwei Wochen für reichlich Aufsehen gesorgt hatte, verlief die erste Session des Wochenendes deutlich unspektakulärer. Erst kurz vor Ablauf der Zeit touchierte DAMS-Pilot Nicola Lacorte in Kurve 9 die Barriere und sorgte für eine rote Flagge.
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