GP2 plant für 2018 mit neuem Motorenkonzept

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GP2 plant für 2018 mit neuem Motorenkonzept
Valentin Khorounzhiy
Autor: Valentin Khorounzhiy
Co-Autor: Oleg Karpov
Übersetzung: Stefan Ehlen
17.12.2016, 08:40

Die Formel-1-Nachwuchsserie GP2 will in der Saison 2018 ein neues Fahrzeug mit einem neuen Motorenkonzept einsetzen.

Raffaele Marciello, RUSSIAN TIME, und Mitch Evans, Campos Racing
Oliver Rowland, DAMS
Raffaele Marciello, RUSSIAN TIME
Sergey Sirotkin, ART Grand Prix
Reifen von Pirelli
Antonio Giovinazzi, PREMA Racing
Daniel Juncadella, Pertamina Campos Racing

Das hat GP2-Serienchef Bruno Michel gegenüber Motorsport.com bestätigt.

Demnach geht das aktuelle Auto mit der Bezeichnung GP2/11 im Jahr 2017 in seine letzte Saison und wird dann nach 7 Jahren als Einsatzfahrzeug ausgemustert.

Die vorherigen Autos GP2/05 und GP2/08 waren jeweils 3 Jahre lang verwendet worden.

"Aus finanziellen Gründen behalten wir das aktuelle Fahrzeug aber noch weiter", sagt Michel. "Man muss da schon vorsichtig sein, weil derzeit nicht sehr viel Geld auf dem Markt ist."

"Es wäre wohl schwierig geworden, wenn die Teams schon 2017 hätten ein neues Auto kaufen müssen. Ich sage nicht, dass es unmöglich gewesen wäre, aber besser wir lassen da Vorsicht walten und führen das neue Fahrzeug erst 2018 ein."

Dann tritt wohl auch ein V6-Turbomotor an die Stelle des aktuellen V8-Saugmotors, meint Michel. Allerdings verzichtet die GP2 sowohl auf die Breitreifen, die Pirelli derzeit für die Formel 1 entwickelt, als auch auf den Einsatz eines Hybridsystems.

"Ich glaube, wir brauchen keine breiteren Reifen", sagt Michel. "Ich bin zufrieden mit unseren Rennen. Und ich weiß nicht, wie sich das mit den Breitreifen verändern würde." Die GP2-Reifen würden trotz geringerer Breite so oder so die gleichen Eigenschaften wie die F1-Pneus aufweisen.

Ein Hybridsystem wiederum sei schlicht "zu teuer" für seine Meisterschaft, erklärt Michel. "Dann geraten die Kosten komplett außer Kontrolle. Und das ist das Letzte, was wir wollen."

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