Juan Manuel Correa vor "äußerst komplexer" Operation statt Amputation

Juan Manuel Correa ist für weitere Behandlung nach Formel-2-Unfall vom Spa-Wochenende in anderes Krankenhaus verlegt worden und wird am Sonntag operiert

Juan Manuel Correa vor "äußerst komplexer" Operation statt Amputation

Der Horrorunfall vom Formel-2-Rennen am 31. August in Spa-Francorchamps setzt Juan Manuel Correa langfristig außer Gefecht. Im Gegensatz zu Anthoine Hubert ist Correa aber mit dem Leben davongekommen und im Krankenhaus vor wenigen Tagen aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden.

Doch die Verletzungen am rechten Bein des 20-jährigen US-Amerikaners sind schwerwiegend. Zwischenzeitlich stand sogar eine Amputation im Raum. Allerdings hat sich Correa selbst dagegen entschieden, wie seine Familie im neuesten Update vom Freitagabend offenbart.

"Juan Manuel wurde in dieser Woche in ein neues Krankenhaus in London verlegt. Dieses ist auf orthopädische Eingriffe spezialisiert", heißt es seitens der Familie und weiter: "Das Hauptaugenmerk lag in dieser Woche darauf, Juan Manuel in den bestmöglichen Zustand zu bringen, um am Sonntag eine mehr als zehnstündige Operation in Angriff nehmen zu können."

"Die Ärzte hatten Juan Manuel vor die Wahl gestellt, seinen rechten Fuß zu amputieren. Im Wissen um die damit verbundenen Schwierigkeiten hat er sich aber gegen die Amputation und für die Operation entschieden". Die Operation selbst wird in diesem Zusammenhang als "äußerst komplex" beschrieben.

So wird der Eingriff am Sonntag "in Bezug auf Juan Manuels Zukunft entscheidend sein, weil die Ärzte zum ersten Mal seit dem Unfall vollen Zugang zu den Wunden am rechten Unterschenkel haben werden", erklärt die Familie und weiter: "Während der Operation werden sie retten, was zu retten ist und entfernen, was entfernt werden muss, um seinen rechten Unterschenkel auf die bestmögliche Art und Weise wiederherzustellen."

Abgesehen vom rechten Bein hatte sich Correa beim Unfall auch Verletzungen an der Lunge zugezogen. Diese haben die Ärzte inzwischen aber im Griff, wie die Familie mitteilt: "Seine Lungen haben sich deutlich schneller erholt als es erwartet worden war. Die Ärzte sind von seiner körperlichen Gesamtverfassung und von seinem starken Willen beeindruckt."

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Mit Bildmaterial von LAT.

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