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Mick Schumacher bei erstem Formel-2-Test Zwölfter: "Unglaublich schnell"

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Mick Schumacher bei erstem Formel-2-Test Zwölfter: "Unglaublich schnell"
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30.11.2018, 09:39

Für sein erstes Jahr in der Formel 2 hat sich Mick Schumacher vorgenommen, ein "kompletter Rennfahrer" zu werden – An Reifen, Bremsen und Speed muss er sich herantasten

Mick Schumacher hat seinen ersten Formel-2-Test am Donnerstag in Abu Dhabi auf dem zwölften Platz abgeschlossen. Der 19-jährige Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher beschränkte sich am Vormittag auf Aerodynamik-Tests, ehe er am Nachmittag schnelle Einzelrunden in Angriff nahm. Es sei ihm darum gegangen, Bremsen und Reifen seines neuen Dienstwagens zu verstehen sowie sich an die Geschwindigkeit zu gewöhnen, erklärt ein zufriedener Schumacher.

"Es ist unglaublich, wie viel schneller man auf den Geraden im Gegensatz zur Formel 3 fährt", erklärt er nach seinem Aufstieg, "auch die Beschleunigung aus den Kurven heraus ist wesentlich stärker. Nur in den Kurven sind wir wegen des Gewichts einen Tick langsamer." Um die 620 PS seines Motors auf die Straße zu bringen, braucht es dazu den richtigen Umgang mit den Pirelli-Reifen.

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Mick Schumacher, PREMA Racing

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Schumacher zeigt sich nach einer intensiven Besprechung mit seinem Prema-Team zu dem Thema gewarnt: "Nach allem was ich gehört habe, sind die Reifen anspruchsvoll und man muss sie richtig behandeln, damit sie nicht am Ende sind ehe es auch das Rennen ist. Das wird wichtig." Welche Ziele er im Jahr 2019 in der Formel 2 erreichen will, möchte er frühestens nach den Tests festlegen.

Die Konkurrenz schläft nicht: "Die Serie ist die letzte Stufe vor der Formel 1. Der Wettbewerb sollte hochklassig sein, er ist hochklassig", weiß Schumacher. Er erinnert an umgekehrte Startaufstellungen in den Sonntagsrennen, die "alles durchmischen" könnten. "Ich will mich in jeder Hinsicht verbessern – in Qualifying und Rennen, um Ende des Jahres ein kompletter Rennfahrer zu sein."

Möglicher Schlüssel zum Erfolg ist es, anders als im ausgehenden Jahr in der Formel 3 in den Zeittrainings von Beginn an auf dem Niveau der Besten zu sein. Dann – so glaubt Mick Schumacher – könne er seine Stärken auch im neuen Championat ausspielen: "Ich bin wirklich gut im Rennen."

Schnellster Pilot am ersten von drei Formel-2-Testtagen in Abu Dhabi war der Schweizer Louis Deletraz (Carlin), der neuerdings auch Testpilot der Formel-1-Mannschaft Haas ist. Es folgten Routinier Luca Ghiotto (Russian Time), Callum Ilott (Charouz), Force-India-Entwicklungsfahrer Nicholas Latifi (DAMS) und McLaren-Junior Nyck de Vries (ART) auf den Plätzen zwei bis fünf.

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