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Mick Schumachers Zwischenbilanz: Was die Formel 2 so schwierig macht

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Mick Schumachers Zwischenbilanz: Was die Formel 2 so schwierig macht
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25.09.2019, 09:31

Formel-2-Rookie Mick Schumacher blickt auf die aktuelle Saison zurück und erklärt, warum ihm die Eingewöhnung in die neue Rennserie diesmal schwer fiel

Als Formel-3-Europameister stieg Mick Schumacher 2019 in die Formel 2 auf und durchlebte nach einem respektablen Auftakt in Bahrain eine eher schwierige Phase. Mehrere Ausfälle und Nullrunden machten dem Rookie zu schaffen. Der Befreiungsschlag gelang, als er Anfang August am Hungaroring den ersten Sieg holte.

Klar zählt der 20-Jährige dieses Rennen zu seinen Saisonhighlights. Aber auch Spielberg blieb ihm in besonderer Erinnerung. "Es war einfach diese Aufholjagd, die wir dort gestartet haben", erinnert er sich an seinen Sprint von Startplatz 18 auf Rang vier, dem zum damaligen Zeitpunkt besten Saisonergebnis für den Deutschen.

Bis dahin war es ein steiniger Weg. "In der Formel 2 ist es natürlich um einiges schwieriger. Wir sind jetzt in der stärksten Junior-Kategorie angekommen", erklärt Schumacher im Gespräch mit dem 'ZDF'. "Natürlich haben wir sehr viele erfahrene Fahrer in dieser Saison. Es kommen auch noch ein paar andere neue Sachen dazu."

Mick Schumacher und seine Serienwechsel

"Wir haben sehr weiche Reifen, die nicht sehr lange halten. Deswegen müssen wir auch einen Boxenstopp machen. Und wir müssen im Rennen um einiges langsamer fahren als im Qualifying. Das ist ein großer Unterschied zur Formel 3 und da muss man sich erstmal dran gewöhnen", verweist der 20-Jährige auf die Unterschiede.

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1. Mick Schumacher, Prema Racing

1. Mick Schumacher, Prema Racing
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Foto: James Gasperotti

Mick Schumacher, Prema Racing

Mick Schumacher, Prema Racing
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Foto: James Gasperotti

Mick Schumacher, Prema Racing

Mick Schumacher, Prema Racing
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Foto: FIA Formula 2

Mick Schumacher, Prema Racing

Mick Schumacher, Prema Racing
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Foto: Joe Portlock / Motorsport Images

Mick Schumacher, Prema Racing

Mick Schumacher, Prema Racing
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Foto: Joe Portlock / Motorsport Images

Von der Formel 4 hat er sich in vier Jahren bis zur Formel 2 vorgearbeitet und sagt: "Es ist für jede Kategorie ein bisschen anders. In der Formel 4, wo ich mich quasi herangetastet habe im Formelsport, war ich ein Rookie in vielerlei Hinsicht. Ich hatte sehr wenig Erfahrung und die Erfahrung, die ich hatte, kam aus dem Kartsport."

"Ich glaube, da ist es dann eher normal, dass man sich im zweiten Jahr einfach wohler fühlt", erklärt Schumacher weiter. "Und wenn man dann in die nächst größere Klasse aufsteigt, ist es nochmal was Neues. In der Formel 2 fühle ich mich schon ready als Rennfahrer, ich fühle mich stärker in vielerlei Hinsicht und auch erwachsener."

Weniger Fahrzeit, längere Gewöhnung

Dennoch stellt sich der Erfolg auch hier nicht von jetzt auf gleich ein: "Der Reifen ganz anders ist, man hat ein viel größeres Team, man hat Boxenstopps, man ist bei der Formel 1 dabei... Es gibt sehr viele Punkte, an die man sich erstmal gewöhnen muss und wo es einfach ein bisschen schwieriger ist, direkt stark dabei zu sein."

Mick Schumacher

Der Einstieg in die Formel 2 fiel dem Schmumacher-Spross nicht leicht

Foto: LAT

Dass es trotzdem Fahrer gibt, die das können, weiß auch Schumacher. "Vielleicht gibt es da ein sehr starkes Auto, kann sein, dass andere Faktoren dabei sind, dass man sich sofort wohl fühlt, viel getestet hat vorher", mutmaßt der Formel-2-Pilot und ergänzt: "Das ist auch ein Punkt: In der Formel 2 kann man viel weniger fahren."

"Wir haben 45 Minuten Freies Training, ein Qualifying und zwei Rennen. Das war in der Formel 3 natürlich ganz anders. Wir hatten insgesamt zwölf Testtage, zwei Freie Trainings, zwei Qualis, drei Rennen. Da fährt man natürlich um einiges mehr als in der Formel 2. Ich glaube, deshalb dauert die Eingewöhnung hier etwas länger."

Lehren aus tödlichem Spa-Unfall ziehen

Niemals gewöhnen wird man sich an Tragödien wie jüngst in Spa, als Schumachers Formel-2-Kollege Anthoine Hubert bei einem Rennunfall ums Leben kam. Mit welchem Gefühl steigt man selbst dann wieder ins Auto? "Das Gefühl bleibt das gleiche", sagt der Deutsche. "Im Endeffekt ist es die Überlegung, die sich geändert hat."

"Was können wir tun, um das Auto sicherer zu machen, damit solche Sachen nicht mehr passieren. Das ist natürlich das, worüber sich jetzt viele Leute einen Kopf machen müssen", sagt Schumacher. Vor wenigen Tagen hat der Automobil-Weltverband FIA mit der offiziellen Untersuchung des tödlichen Unfalls in Spa begonnen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 2
Fahrer Mick Schumacher
Teams Prema Powerteam
Urheber Juliane Ziegengeist