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Nach Disqualifikation: DAMS poltert gegen die Haltbarkeit in der Formel 2

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Nach Disqualifikation: DAMS poltert gegen die Haltbarkeit in der Formel 2
Autor:
Übersetzung: André Wiegold

In Monza wurde Daniel Ticktum der Formel-2-Sieg aberkannt, weil es nicht möglich war, eine Benzinprobe zu nehmen - Sein Team DAMS kritisiert die Formel 2

Als Daniel Ticktum im Sprintrennen von Monza auf Platz eins über die Ziellinie fuhr, bebte es in der Box von DAMS. Doch die Freude hielt nicht lange an, da der Brite nach dem Rennen disqualifiziert wurde. Grund dafür war, dass keine Spritprobe entnommen werden konnte. DAMS ist stinksauer auf die Formel 2 und kritisiert die Zuverlässigkeit der Autos.

Ticktum hatte sein Fahrzeug gleich nach dem Überfahren der Ziellinie abgestellt und wurde anschließend in einem Sicherheitsfahrzeug zur Siegerehrung gebracht. Was er da noch nicht wusste, ist, dass es nicht möglich war, aus seinem Tank die verpflichtende Benzinprobe zu entnehmen. Das ahndeten die Rennkommissare regelkonform mit einer Disqualifikation.

Laut DAMS gibt es aber schon seit einigen Rennen Probleme mit den Einheitstanks der Formel 2, weshalb das Team die Strippenzieher der Serie scharf kritisiert. Nicht nur der Tank macht Probleme, sondern auch der Motor, der in der Saison 2020 Grund für zahlreiche Ausfälle gewesen ist. Die Haltbarkeit macht den Teams Sorgen und erhitzt weiter die Gemüter.

Leck im Tank

Teamchef Francois Sicard sagt, es habe ein Leck am Einheitstank gegeben, weshalb kein Sprit mehr übrig war. Dieses Problem sei der Formel 2 bekannt gewesen, doch reagiert worden, sei nicht. Er sagt: "Die Organisatoren und die Zulieferer kennen das Problem mit den Tanks schon seit einigen Rennen. Der Tank in Dans Auto wurde vor drei Rennen überholt, aber dennoch hatten wir dieses Problem."

Daniel Ticktum, Christian Lundgaard

Die Freude über den Sieg hielt nicht lange

Foto: Motorsport Images

Dass der Tank schon kurz vor dem Überfahren der Ziellinie leer war, weshalb es auch Motoraussetzer gegeben hat, überraschte das Team bei der technischen Abnahme. "Die FIA [Automobil-Weltverband] hat uns erlaubt, weitere Untersuchungen durchzuführen und dabei haben wir das Leck gefunden", so der Teamchef weiter. "Der Großteil des Sprits war im Auto, im Chassis und im Monocoque, aber nicht mehr im Tank."

Über die zahlreichen Fehlerquellen am Formel-2-Boliden ärgert sich Sicard ganz besonders, weil das Team diesen Bereich nicht selbst in der Hand hat. "Es sind aktuell einfach zu viele Probleme. Wenn es nicht der Tank ist, ist es der Motor", sagt er. "Diese Probleme müssen gelöst werden, denn wir Teams zahlen so viel Geld, um unsere Autos haltbar zu machen."

Hohe Budget, geringe Haltbarkeit?

Ein Problem sei, dass die Teams aktuell öfters die Teile austauschen müssten, als geplant, aber dennoch Probleme mit der Haltbarkeit haben. "Das ist wirklich nervig, denn Dan hätte diesen Sieg verdient gehabt", so der DAMS-Teamchef. "Es fühlt sich für uns an, als wäre uns der Sieg heute geklaut worden. Ich hoffe, dass die Formel-2-Organisatoren das Problem bald lösen werden."

Der Tank ist nicht das einzige Problem: Seit der Einführung des Mecachrome-Motors im Jahr 2018 gab es immer wieder Probleme mit dem Antrieb. In der ersten Saison gab der Motor an sich immer wieder den Geist auf, im Jahr 2019 folgten Probleme mit der Kupplung. Obwohl die Haltbarkeit verbessert wurde, haben Ausfälle den Fahrern und Teams immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

"Solche Probleme darf es in einer Meisterschaft, in der solch hohe Budgets erforderlich sind, um mitzufahren und wettbewerbsfähig zu sein, nicht geben", stellt Sicard klar. " Das ist einfach unakzeptabel. Jedes Team im Feld hatte bisher zu viele Probleme, die nicht in ihren Händen lagen." Die Formel 2 hat sich zum Thema noch nicht geäußert.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 2
Urheber Josh Suttil