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Formel 4 Nürburgring 2019: Spitzenreiter Pourchaire gewinnt erstes Rennen

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Formel 4 Nürburgring 2019: Spitzenreiter Pourchaire gewinnt erstes Rennen
17.08.2019, 12:03

Pole-Setter Dennis Hauger scheidet in Führung liegend aus - Theo Pourchaire gewinnt vor seinem Teamkollegen Roman Stanek und baut Gesamtführung aus

Spitzenreiter Theo Pourchaire vom Team US-Racing hat im ersten Rennen auf dem Nürburgring der ADAC Formel 4 seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der 15-jährige Franzose baute damit seinen Vorsprung auf die Konkurrenz, seinen Teamkollegen Arthur Leclerc, der jüngere Bruder des Formel 1-Stars Charles Leclerc, auf 53 Punkte aus.

"Diese Meisterschaft ist super umkämpft, es ist noch lange nicht entschieden. Ich werde weiter pushen und versuche weiterhin, in allen Rennen so viele Punkte wie möglich zu holen", sagt Pourchaire, der am Dienstag seinen 16. Geburtstag feiert: "Ich bin super glücklich, dass ich meinem Team den Heimsieg schenken konnte."

Beim Heimrennen von US-Racing-CHRS, deren Teamchefs Ralf Schumacher und Gerhard Unger sind, feierte der deutsche Rennstall mit dem zweiten Platz von Rookie Roman Stanek ein Doppelpodium, wodurch Stanek in der Wertung des besten Rookies sowie US-Racing in der Teamkonkurrenz wichtige Punkte gutmachten.

Theo Pourchaire

Die drei Fahrer bei der Siegerehrung nach dem ersten Formel-4-Lauf

Foto: ADAC Motorsport

"Natürlich hätte ich lieber gewonnen", sagt Stanek nach seinem zweiten Rang. "Aber auch der zweite Platz ist super, er gibt viele Punkte. Ich bin glücklich mit dem Rennen und denke, dass ich auch am Sonntag in beiden Rennen angreifen kann." Das Podium komplettierte Gianluca Petecof (Prema) auf Position drei.

"Ich bin ein ziemlich einsames Rennen gefahren, ich hatte nicht die Pace der drei Jungs vor mir", so Petecof. "Als Dennis ausgeschieden ist, habe ich einfach versucht, mein Rennen sauber zu Ende zu fahren und den dritten Platz abzusichern. Ich bin glücklich, dass mir das gelungen ist. Theo ist in der Gesamtwertung schon ein gutes Stück entfernt, vor allem, weil er sehr konstant fährt. Ich versuche, diese Lücke zu schließen und will das Beste herausholen."

Pech für Pole-Setter Dennis Hauger

Das Rennen auf dem traditionsreichen Eifelkurs begann mit einem Deja-vu für die 17 Piloten der Highspeedschule des ADAC. Denn wie in der vergangenen Woche in Zandvoort hatte es einige Minuten vor dem Auftaktrennen angefangen zu regnen. Jedoch starteten diesmal alle Piloten auf Trockenreifen, denn mit der grünen Ampel setzte der Regen wieder aus.

Pole-Setter und Red-Bull-Junior Dennis Hauger (Van Amersfoort Racing) kam beim Start gut weg, Pourchaire setzte sich nach der ersten Kurve erfolgreich gegen den Angriff von Stanek zur Wehr und verteidigte Platz zwei. Am Ende des Feldes kam es allerdings zu einem Kontakt, in dessen Folge Lucas Alecco Roy (Van Amersfoort Racing) ausschied und das Safety-Car auf die 3.629 Meter lange Traditionsstrecke musste.

Dennis Hauger

Dennis Hauger führte souverän, bis er plötzlich stehenblieb

Foto: ADAC Motorsport

Bei noch 21 zu fahrenden Minuten gab die Rennleitung das Rennen wieder frei. Hauger kontrollierte das Feld weiterhin. Doch in der sechsten Runde rollte der Norweger aus und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Dies führte zu einer zweiten Safety-Car-Phase. Danach ließen sich Pourchaire und Stanek den ungefährdeten Doppelsieg nicht mehr nehmen.

Pourchaire hat nach zwölf Läufen 163 Zähler auf dem Konto, sein Teamkollege Leclerc kommt nach Rang zehn am Samstagvormittag auf 110 Punkte. Der Brasilianer Petecof schob sich mit seinem dritten Podiumsplatz der Saison mit 99 Zählern punktgleich mit Stanek auf den geteilten dritten Rang der Gesamtwertung vor.

Weiter geht es für die Piloten am Sonntag um 9:50 Uhr mit dem 13. Saisonrennen. In diesem wird Pourchaire auf der Pole-Position vor Hauger und Alessandro Ghiretti (US-Racing) starten. Die Startreihenfolge für das abschließende Rennen am späten Sonntagnachmittag (17:00 Uhr) ergibt sich aus dem Ergebnis des Rennens am Morgen.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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Rennserie Formel 4
Event ADAC F4: Nürburgring