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Zehn Plätze zurück: Strafe für Formel-E-Meister Lucas di Grassi

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Zehn Plätze zurück: Strafe für Formel-E-Meister Lucas di Grassi
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Nächster Rückschlag: Weil Abt-Audi eine technische Komponente tauscht, wird Lucas di Grassi in Santiago de Chile in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt.

Für Lucas di Grassi beginnt auch das dritte Rennwochenende der Formel E in Santiago de Chile mit einer Hiobsbotschaft. Der amtierende Meister wird am Samstag in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt. Abt-Audi hat sich nach Checks dazu entschieden, den Gleichstrom-Wechselstrom-Konverter in einem seiner beiden Autos zu tauschen. Es ist eine Folge des vergangenen Rennens.

In Marrakesch war di Grassi schon nach sieben Runden ausgerollt. Die anschließende Analyse hat die Ingenieure schließlich dazu bewogen, den Konverter für Santiago de Chile zu tauschen. Schon nach dem Qualifying in Marrakesch gab es ein Problem mit dem Konverter. Dieser wurde damals getauscht. Der erste Tausch ist straffrei. Da nun zum zweiten Mal gewechselt werden muss, bedeutet das die automatische Startaufstellungsstrafe für Santiago de Chile.

 

Abt-Audi-Teamchef Allan McNish sagt: "Wir haben das Problem von Marrakesch erkannt. Auf dem Prüfstand haben wir das Problem reproduziert, aber diese Komponente ist von der FIA versiegelt. Deshalb können wir das Problem nicht lösen, ohne die Strafe in Kauf zu nehmen." Die Ausgangslage für die Grassi wird demnach auch in Chile denkbar schlecht sein.

Nach den Enttäuschungen in Hongkong und Marrakesch hat di Grassi schon 54 Punkte Rückstand auf die Spitze. Tatsächlich hat der Brasilianer in den ersten drei Rennen noch gar keinen Punkt gesammelt. Auch Teamkollege Daniel Abt erlebte bisher keine gute Saison, nachdem ihm in Hongkong der Sieg im zweiten Lauf durch die Disqualifikation gestrichen wurde. Audi befindet sich in der ersten Saison als offizieller Antriebshersteller.

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