Formel E
Formel E
22 Nov.
-
22 Nov.
Event beendet
23 Nov.
-
23 Nov.
Event beendet
17 Jan.
-
18 Jan.
Nächstes Event in
37 Tagen
R
Mexiko-Stadt
14 Feb.
-
15 Feb.
Nächstes Event in
65 Tagen
R
Marrakesch
27 Feb.
-
29 Feb.
Nächstes Event in
78 Tagen
R
20 März
-
21 März
Nächstes Event in
100 Tagen
03 Apr.
-
04 Apr.
Nächstes Event in
114 Tagen
R
17 Apr.
-
18 Apr.
Nächstes Event in
128 Tagen
R
02 Mai
-
03 Mai
Nächstes Event in
143 Tagen
R
Jakarta
05 Juni
-
06 Juni
Nächstes Event in
177 Tagen
R
Berlin
20 Juni
-
21 Juni
Nächstes Event in
192 Tagen
R
New York
10 Juli
-
11 Juli
Nächstes Event in
212 Tagen
R
London 1
25 Juli
-
25 Juli
Nächstes Event in
227 Tagen
R
London 2
26 Juli
-
26 Juli
Nächstes Event in
228 Tagen
Details anzeigen:

Audi-Sportchef: "Porsche ein Gegner wie jeder andere auch"

geteilte inhalte
kommentare
Audi-Sportchef: "Porsche ein Gegner wie jeder andere auch"
Autor:
04.06.2019, 11:31

Ab der kommenden Formel-E-Saison tritt Audi mit Porsche gegen einen Gegner aus dem eigenen Konzern an, doch für Dieter Gass macht das keinen Unterschied

Für Audi kommt mit Porsche in der Formel-E-Saison 2019/20 ein besonderer Gegner in die Serie. Nicht nur, dass man neben Mercedes und BMW einen weiteren deutschen Hersteller als Konkurrenten hat, Porsche gehört wie Audi zum Volkswagen-Konzern, sodass es in der kommenden Saison quasi zum Familien-Duell kommt.

Für Audi-Sportchef Dieter Gass ist Porsche aber "ein Gegner wie jeder andere auch". Dass Porsche zum gleichen Konzern gehört, spielt für ihn primär keine Rolle: "Unser Ziel ist es zu gewinnen. Da ist es relativ egal, wen wir schlagen", sagt er gegenüber 'Motorsport.com'. "Wenn man gewinnen möchte, muss man alle schlagen."

Trotzdem bleibt eine besondere Verbindung nicht aus. Der Volkswagen-Konzern tritt im Grunde gegen sich selbst an und nimmt sich gegenseitig die Erfolge und auch Preisgelder weg. Zwar tritt Audi als eigenständige Marke auf - wie auch Porsche -, doch ob man langfristig beide Marken in einer Serie halten kann, wird die Zukunft zeigen.

Doch auch das Thema sieht Gass ziemlich gelassen: "Mit so vielen Marken im Konzern lässt es sich eigentlich fast gar nicht ausschließen, dass irgendwann mal Marken, die zu einem Konzern gehören, in einer Rennserie gegeneinander antreten", sagt er. "Wenn man hochwertigen Motorsport betreiben will, kann man es fast gar nicht so verteilen, dass es nicht auftritt. Das ist jetzt mal so und müssen wir als gegeben hinnehmen."

Lucas di Grassi

Audi ist im mittlerweile zweiten Jahr werksseitig vertreten

Foto: LAT

Audi möchte sich auf seine eigenen Aufgaben konzentrieren und plant kurz- und mittelfristig auch nicht, seinen Platz in der Formel E aufzugeben. Der Hersteller hatte sich 2017 zum offiziellen Werkseinstieg entschlossen, nachdem man zuvor durch sein privates Rennteam Abt vertreten worden war und Unterstützung leistete.

Für Gass ist klar, dass die Formel E auch langfristig zu den Planungen von Audi gehört. "Man kann durchaus auch sagen, dass das mit ein Grund gewesen ist, wieso wir uns die Situation Kundenteam angeschaut haben", meint er. Audi rüstet in der aktuellen Saison das Virgin-Team mit seinen Antrieben aus.

Der deutsche Hersteller wurde gleich in seiner ersten Saison als Werksteam Erster in der Teamwertung. Zuvor hatte der Abt-Rennstall in jeder Saison einen Platz unter den ersten Drei belegt. Aktuell belegt man hinter DS Techeetah den zweiten Platz.

Die Erfahrung dürfte im direkten Duell mit Porsche auf jeden Fall erst einmal für Audi sprechen.

Mit Bildmaterial von Audi AG.

Allan McNish: Härtere Strafen sind Teil der Entwicklung der Formel E

Vorheriger Artikel

Allan McNish: Härtere Strafen sind Teil der Entwicklung der Formel E

Nächster Artikel

Technik: So unterscheiden sich die Bremsen in der Formel E und Formel 1

Technik: So unterscheiden sich die Bremsen in der Formel E und Formel 1
Kommentare laden