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Buemi und Bird nach Formel-E-Massencrash: Strecke nachbessern!

Nach der Massenkarambolage im Samstagsrennen in Rom fordern mehrere Fahrer Veränderung in der berüchtigten Kurve 6 - Buemi hatte es schon 2022 angesprochen

Buemi und Bird nach Formel-E-Massencrash: Strecke nachbessern!

Die Formel-E-Piloten Sam Bird und Sebastien Buemi sind der Meinung, dass die Strecke des Rom E-Prix geändert werden muss. Am Samstag hat ein schwerer Unfall mit mehreren Fahrzeugen das Rennen unterbrochen.

Bird lag auf dem vierten Platz, als er in der Hochgeschwindigkeits-Linkskurve 6 die Kontrolle über seinen Jaguar verlor und in die Mauer knallte.

Nachdem er auf der Ideallinie zum Stehen gekommen war, wurde Bird zunächst von Buemi (Envision Racing) und anschließend von Edoardo Mortaras Maserati getroffen.

Alle drei Fahrer schieden bei dem Unfall aus, der auch Antonio Felix da Costa (Porsche), Lucas di Grassi (Mahindra) und Robin Frijns (Abt Cupra) einschloss.

Alle Fahrer konnten sich selbst befreien und blieben bei dem Zwischenfall unverletzt. Der Unfall führte zu einer langen roten Flagge, und die Teams mussten in einem Wettlauf gegen die Zeit ein neues Chassis für das zweite Rennen am Sonntag aufbauen.

Bird fordert nach Abflug Umbau

"In dieser Kurve gibt es viele Bodenwellen und zu viele hervorstehende Abflüsse", sagte Bird, der im Samstagsrennen, das sein Jaguar-Teamkollege Mitch Evans gewann, zunächst geführt hatte.

"Ich habe einen Gulli getroffen, der im falschen Winkel hoch stand. Das hat mich in die Mauer geschickt. Ein schrecklicher Unfall. Ich bin froh, dass es allen Beteiligten gut geht."

"Sie müssen die Abflüsse anpassen und den Abschnitt glätten. Es ist zu schnell, um solche Abflüsse und Unebenheiten zu haben, die einen im Handumdrehen in die Mauer schicken können. Für mich ist das zu viel."

"Man kann es schaffen, und die meisten schaffen es auch, aber es braucht nur einen winzig kleinen Fehler - es ist nicht einmal wirklich ein Fehler."

"Für das nächste Jahr müssen sie auf jeden Fall darüber nachdenken, diesen Bereich komplett neu zu gestalten und wirklich eine schöne und gleichmäßige Oberfläche bergauf zu legen, denn im Moment ist es zu unberechenbar."

Mehrere weitere Unfälle in Kurve 6

An der gleichen Stelle war bereits zuvor die Maschine von Andre Lotterer von Andretti Autosport verunglückt, was eine Safety-Car-Phase erforderlich gemacht hatte. McLaren-Pilot Jake Hughes musste das Rennen aussetzen, nachdem er im Qualifying an der gleichen Stelle eingeschlagen war.

Buemi zeigte sich verärgert über den Vorfall, nachdem er diesen Streckenabschnitt bereits im vergangenen Jahr als Problem angesprochen hatte. Damals setzte die Formel E die im Vergleich zu den neuen Gen3-Fahrzeugen für 2023 vergleichsweise langsamen Gen2-Fahrzeuge ein.

"Meiner Meinung nach war es nur eine Frage der Zeit. Ich habe diesen Punkt schon vergangenes Jahr angesprochen", so Buemi, der hinzufügt, dass es keinen Funkspruch oder Gelbe Flaggen gab, die ihn vor dem Unfall gewarnt hätten.

"Ein kleiner Fahrfehler da oben wie bei Sam, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, und man hat keine Chance. Diese Autos sind jetzt wirklich leistungsstark und haben nicht viel Grip. Wenn so etwas passiert, ist das schwer zu vermeiden."

Dennis: Herausforderung beibehalten

Jake Dennis (Andretti), der das erste Auto nach Bird war, konnte dem sich drehenden Jaguar gerade noch ausweichen. Er glaubt, dass die Kurve eine Herausforderung für die Fahrer bleiben sollte.

"Sie muss nur noch ein bisschen geglättet werden. Ich denke, die Kurve ist großartig, sie ist toll zu fahren und macht uns viel Spaß. Das möchte ich nicht wegnehmen", sagt Dennis.

"Es muss nur ein bisschen ebener sein, es ist nur eine Bodenwelle. Wir sind in diesem Abschnitt so schnell, dass man das nicht mehr abfangen kann und in die Mauer kracht."

Ein Sprecher der FIA ergänzt: "Wie üblich werden wir das Streckenlayout vor der nächsten Veranstaltung auf der Grundlage möglicher neuer Erkenntnisse und des Feedbacks der Fahrer überprüfen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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