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Dan Ticktum wütet nach erneuter Kollision auf Social Media

Der Kiro-Pilot musste auch beim zweiten Saisonlauf der Formula E 2025/26 vorzeitig die Segel streichen - Nach erneuten Kollisionen platzt dem Briten nun der Kragen

Dan Ticktum wütet nach erneuter Kollision auf Social Media

Dan Ticktum findet deutliche Worte für die Sportkommissare beim Mexiko E-Prix

Foto: LAT LAT

Dan Ticktum findet nach einem desaströsen Saisonstart deutliche Worte: Der Brite bezeichnete das aktuelle Racing und das Niveau der Stewards in der Formula E als "Level von Leihkart-Fahren". Vorausgegangen war ein Mexiko-City-E-Prix, der für den Kiro-Fahrer erneut ohne Punkte endete.

Dabei sah es für den 26-Jährigen zu Beginn der Saison vielversprechend aus. Beim Auftakt in Sao Paulo startete Ticktum aus der ersten Reihe, wurde jedoch durch einen Reifenschaden nach einer Berührung mit Nyck de Vries (Mahindra) zurückgeworfen und schied später aus.

In Mexiko-Stadt wiederholte sich das Drama: Ticktum wurde Opfer einer Kettenreaktion, die Antonio Felix da Costa auslöste, der zuvor bereits mit Maximilian Günther aneinandergeraten war.

Gnade vor Recht: Ticktum sauer auf Stewards

Besonders sauer stößt Ticktum die Entscheidung der Sportkommissare auf, keine Strafen für das Chaos in Kurve 5 auszusprechen. Die Stewards werteten den Vorfall als Resultat "unglücklicher Verkettungen". Eine Einschätzung, die Ticktum absolut nicht teilt.

"Ich versuche wirklich, meinen Kopf nicht gegen die Wand zu schlagen", so Ticktum in den sozialen Medien. "Ich lag auf P5 oder P6, wurde getroffen, verlor drei Plätze - und dieser Fahrer bekommt keine Strafe. Ich verstehe nicht, wie man in einer Weltmeisterschaft fahren kann, in der einem jemand einfach hinten reinbrettert und ungeschoren davonkommt."

Für den Briten ist das Problem grundlegend. Er berichtet von den Fahrerbesprechungen, in denen die FIA angeblich offen zugab, Vorfälle in Sao Paulo schlichtweg "übersehen" zu haben. "Wir sind eine Weltmeisterschaft. Da kann man als FIA nicht einfach Dinge übersehen. Das ist nicht gut genug."

Chaos-Taktik statt Speed

Das aktuelle Reglement und die mangelnde Härte der Stewards führen laut Ticktum dazu, dass Fahrer unkontrollierte Manöver "auf gut Glück" starten. "Es ist pures Chaos. Die Leute kommen mit viel zu viel durch."

Zynisch blickt er dabei auch auf die teaminterne Tabelle. Während Ticktum nach zwei starken Qualifyings (P2 und P6) mit leeren Händen dasteht, sammelte sein Rookie-Teamkollege Jose Maria "Pepe" Marti in Mexiko sechs Punkte.

Marti war in Sao Paulo noch Auslöser einer roten Flagge gewesen und musste in Mexiko nach einem Antriebswechsel samt Stop-and-Go-Strafe vom Ende des Feldes starten.

"Mein Teamkollege schlägt mich in der Meisterschaft", konstatiert Ticktum. "Man kann sich das Qualifying eigentlich sparen, hinten chillen, warten, bis sich alle gegenseitig abschießen, Energie sparen und dann durchfahren. Es ist ein extrem frustrierender Start in die Saison."

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