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Der DS N°7 kommt auf den Markt, und die Formel E ist mit von der Partie!

Bei den ersten Fahrten des DS N°7 auf öffentlichen Straßen kann jeder die neuen Bordtechnologien ausprobieren - Einige davon haben ihren Ursprung in der Formel E

Der DS N°7 kommt auf den Markt, und die Formel E ist mit von der Partie!

Die beiden DS E-Tense FE25 für die Formel E und der DS N°7 für die Straße

Foto: DPPI DPPI

Auf den ersten Blick ist die Verbindung zwischen einem SUV und einem Formel-E-Boliden nicht offensichtlich. Doch hinter dem Komfort, der Laufruhe und der Raffinesse, die man von DS Automobiles gewohnt ist, verbirgt sich eine andere Realität.

Einige der Technologien, mit denen der DS N°7 ausgestattet ist, stammen aus den fast elf Saisons der französischen Marke in der Formel E. Seit dem Einstieg in die Elektrorennserie im Jahr 2015 hat DS sein Engagement zu einer Brutstätte für Innovationen gemacht und seine Rennwagen zu regelrechten rollenden Labors gemacht. Und während die Marke mit vier Weltmeistertiteln in der Formel E eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen kann, gilt auch der Technologietransfer auf Serienfahrzeuge als einer ihrer Erfolge.

Über die damit verbundene Sichtbarkeit hinaus ermöglicht es der Motorsport den Herstellern, bestimmte Technologien zu testen, zu entwickeln und zu verfeinern, um sie anschließend in ihre Serienfahrzeuge zu übertragen. So hat DS Automobiles seine langjährige Präsenz in der Formel E genutzt, um sein Know-how im Bereich der Energieoptimierung elektrifizierter Antriebsstränge auszubauen.

Energiegewinnung: ein zentrales Thema

Entgegen der landläufigen Meinung ist die wichtigste Erkenntnis aus der Formel E nicht etwa das Streben nach Leistung. Die unterschiedlichen auf dem Markt erhältlichen Elektromotoren stellen zwar mehr oder weniger hohe Energieanforderungen, sind jedoch eine weniger entscheidende Herausforderung als das Energiemanagement.

Genauer gesagt, geht es um die Rückgewinnung der kinetischen Energie, die beim Abbremsen und Bremsen freigesetzt wird. In diesem Moment laden sich die Batteriezellen wieder auf. Genau das ermöglicht es dem Fahrzeug, mit derselben Batteriekapazität eine längere Strecke zurückzulegen.

DS E-Tense FE25, DS N°7

DS E-Tense FE25 und DS N°7

Foto: DPPI

Bei einem Formel-E-Rennen, bei dem die Fahrer die volle Leistung des Fahrzeugs nur im Attack-Mode nutzen, liegt die Herausforderung woanders. Der Unterschied liegt vielmehr in der Fähigkeit der Fahrzeuge, Energie intelligent in die Batterie zurückzuspeisen, um sie anschließend effektiv nutzen zu können und das Rennen an der Spitze des Feldes zu beenden.

Die heutigen Formel-E-Autos der dritten Generation (Gen3) können beim Abbremsen bis zu 600 Kilowatt zurückgewinnen. Das ist weit mehr als es jedes Serienauto kann. In bestimmten Phasen des Rennens stammen über 45 Prozent der genutzten Energie aus der Rekuperation. Ohne diese würden die elektrischen Formelautos niemals die Ziellinie erreichen.

Die aus diesen Situationen gewonnenen Erkenntnisse verbessern nun das Fahrerlebnis für die Kunden von DS Automobiles.

Formel E und der DS N°7: technologische Konvergenz

Um in Rennen Spitzenleistungen zu erzielen, haben die Ingenieure von DS Performance - die Motorsportabteilung von DS Automobiles - hochentwickelte Algorithmen entwickelt. Diese steuern in Echtzeit den Grad der Energierückgewinnung, das Gleichgewicht zwischen mechanischem und regenerativem Bremen, die Fahrzeugstabilität beim Bremsvorgang, die Batterietemperatur und den optimalen Ladezustand, um die Effizienz über all diese Bereiche hinweg zu maximieren.

Das gewonnene Know-how fließt direkt in die Energiemanagement-Software des DS N°7 ein. In der Version "FWD Long Range" hat das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 740 Kilometer. Für den Fahrer macht sich das in Form eines besonders fortschrittlichen, sanften und angenehmen Energierückgewinnungssystems bemerkbar, da das System sein Verhalten an die jeweiligen Fahrbedingungen anpasst.

DS N°7

DS N°7

Foto: DPPI

Ob im Stadtverkehr oder auf einem Gebirgspass, das Fahrzeug gewinnt Energie sanft zurück, ohne die bei bestimmten Elektrofahrzeugen der ersten Generation manchmal auftretenden abrupten Übergänge zu verursachen. An Bord des DS N°7 trägt die Elektronik zudem zu einer progressiven Beschleunigung bei und begrenzt den für die Insassen oft unangenehmen Effekt des "maximalen Drehmoments beim Anfahren".

Software als Leistungsmotor

Blickt man zurück, so zeigt sich, dass der Technologietransfer zwischen Renn- und Serienfahrzeugen hauptsächlich mechanische oder sicherheitsrelevante Komponenten betraf.

Beispiele hierfür sind Scheibenbremsen, die in den 1950er-Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans unter realen Bedingungen getestet wurden, oder der Turbolader, der schon sehr früh im Rennsport eingesetzt und dank der Formel 1 in den 1980er-Jahren weiterentwickelt wurde, außerdem Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad.

Heute, da sich das Zeitalter des Elektroautos rasant weiterentwickelt, hat DS Automobiles dank des Engagements in der Formel E die Möglichkeit, Technologien unter Wettbewerbsbedingungen zu testen und zu entwickeln, von denen Autofahrer im Alltag profitieren.

DS E-Tense FE25, DS N°7

DS E-Tense FE25 und DS N°7

Foto: DPPI

In einem Formel-E-Auto werden ständig mehrere tausend Parameter analysiert, sodass das Team unterschiedlichste Daten wie etwa Zelltemperatur, Energieflüsse, Leistung der Energierückgewinnung, Zustand des Wechselrichters (die Komponente, die den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom umwandelt, um den Motor anzutreiben) und Wirkungsgrad der Elektromotoren nutzen kann.

Ziel ist es, jedes Elektron mit minimalem Verlust zu nutzen, was sich in einer höheren Reichweite niederschlägt. Das System wählt anhand des Straßenprofils, des Ladezustands oder der Fahrereingaben die effizienteste Strategie aus. Mit anderen Worten: Das Fahrzeug optimiert kontinuierlich seinen Betrieb und nutzt seine Batterie intelligenter, ohne dass der Fahrer eingreifen muss.

Ohne die Ingenieure und Fahrer, die an den drei Generationen Formel-E-Fahrzeugen von DS gearbeitet haben, würden die Kunden der Marke heute nicht in den Genuss einer solchen Leistung kommen.

Aerodynamische Effizienz: eine weitere Erkenntnis aus dem Rennsport

Die Formel E hat den Ingenieuren zudem beigebracht, jedes ästhetische Detail - das tatsächlich aerodynamische Auswirkungen hat - als potenzielle Quelle für Energieeinsparungen zu betrachten.

In der Formel E ist die Fahrzeugverkleidung durch das Reglement vorgegeben. Und obwohl sich die auf der Rennstrecke erreichten Geschwindigkeiten stark von denen eines Straßenfahrzeugs unterscheiden, sind die physikalischen Prinzipien dieselben. Jede Weiterentwicklung hat dazu beigetragen, die Auswirkungen auf den Energieverbrauch zu verstehen, den Luftwiderstand zu verringern und die Reichweite zu erhöhen.

DS N°7

DS N°7

Foto: DPPI

Beim DS N°7 wurden diese Erkenntnisse durch den Einsatz bündiger Türgriffe, stromlinienförmiger Unterbodenverkleidungen sowie gezielter Maßnahmen zur Optimierung der Luftströmung um die Räder und die Fahrzeugfront in die Praxis umgesetzt. Auch hier kann jedes Detail mehrere Kilometer zusätzliche Reichweite bedeuten!

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.

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