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DS Penske in Shanghai: Günther am Samstag mit Punkten, Barnard im Pech

Vom vierten Startplatz auf Rang neun: Günther holt Punkte, Barnard scheitert an einem Reifenschaden

DS Penske in Shanghai: Günther am Samstag mit Punkten, Barnard im Pech

Maximilian Günther mitten im Formel-E-Feld.

Foto: DPPI DPPI

Als Vierter gestartet, kreuzte Maximilian Günther die Ziellinie nach turbulenten Zwischenfällen auf Rang neun. Taylor Barnards Hoffnungen wurden durch einen Reifenschaden zunichte gemacht, doch der Speed im Qualifying und Rennen macht Mut.

Bis zu diesem regnerischen Samstagnachmittag stand Shanghai für DS Penske im Zeichen des Erfolgs und sogar eines Doppelsi her, da die beiden DS E-Tense FE25 mit Maximilian Günther an der Spitze das erste der beiden Rennen im Jahr 2025 gewonnen hatten.

Doch die Saisons folgen aufeinander und gleichen sich nicht, wodurch das französisch-amerikanische Team bei diesem ersten Lauf der Ausgabe 2026 weniger Glück hatte. Es gab jedoch eine Ähnlichkeit beim Wetter, da drohende Gewitter die Organisatoren erneut dazu veranlassten, den Zeitplan des Renntages anzupassen.

Unklare Wetterprognosen erschweren die Set-up-Arbeiten

Das Freitagstraining fand dennoch auf trockener Strecke statt, wobei die Piloten an verschiedenen Set-ups im Hinblick auf ein potenziell nasses Rennen arbeiteten. "Es ist immer besser, von vorne zu starten, aber das Qualifying wird vor allem am Sonntag wichtig sein, wenn es ein Rennen ohne Pflichtstopp zum Nachladen gibt", erklärte Maximilian Günther, der 2025 genau hier auf der Poleposition gestanden hatte.

"Wenn es hingegen nass ist, muss man sich so weit vorne wie möglich qualifizieren, um eine Chance auf dicke Punkte zu haben", fügte er hinzu. Nach einem ersten Training, das hauptsächlich zum Testen von Konfigurationen ohne echte Jagd nach Bestzeiten diente, schien es schwierig, verlässliche Lehren aus dem Klassement zu ziehen, da einige Fahrer den 350-kW-Modus nicht aktiviert hatten.

Betrachtet man jedoch das Klassement im 300-kW-Modus, der der Rennleistung entspricht, fällt auf, dass Taylor Barnard der Schnellste der Session war. Am nächsten Tag hieß es bereits ab sechs Uhr morgens für alle ab auf die Piste. Aufgrund der Wettervorhersage beschloss die Rennleitung, das gesamte Tagesprogramm vorzuziehen.

Neuer, gestraffter Zeitplan

Das Training wurde um zehn Minuten verkürzt, sodass nur noch 30 statt 40 Minuten verblieben. Das Qualifying fand bereits um acht Uhr statt und das Rennen wurde von 15 Uhr auf 12 Uhr vorverlegt. Das Ziel dieser Maßnahme war es, den für den frühen Nachmittag vorhergesagten Gewittern aus dem Weg zu gehen.

Angesichts des klaren Himmels zu Beginn des Tages war dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt, doch die Sonne am frühen Morgen lwartete nicht lange, um sich hinter Wolken zu verziehen. In der ersten Qualifying-Gruppe, an der Taylor Barnard teilnahm, kratzte das Wetter bereits an der 30-Grad-Marke und die Luft war extrem feucht.

"Es ist sicher, dass Hitze und Feuchtigkeit für mich als Briten nicht gerade das sind, was ich bevorzuge", schmunzelte der DS-Penske-Pilot, der zwei Wochen zuvor unter noch schwierigeren Bedingungen in Sanya über sich hinausgewachsen war. "Aber Shanghai ist eine Strecke, die ich mag und auf dem Simulator gut vorbereitet habe. Ich hoffe, die Früchte meiner Arbeit zu ernten."

Gute Startplätze für das Rennen

Wegen mangelnden Grips auf der durch sintflutartige nächtliche Regenfälle frisch gewaschenen Piste verpasste der DS-Penske-Pilot den Einzug ins Viertelfinale um lediglich vier Tausendstelsekunden. In der zweiten Gruppe gab Maximilian Günther am Steuer seines DS E-Tense FE25 alles und fuhr die drittschnellste Zeit, was ihm den Einzug in die K.-o.-Phase sicherte.

Der Pole-Setter des ersten Rennens von 2025 qualifizierte sich schließlich für den vierten Startplatz der Startaufstellung 2026, während Taylor Barnard das Rennen vom zehnten Platz aus in Angriff nehmen musste.

Die Rennstrecke von Shanghai misst in der Formel-E-Konfiguration 3,01 Kilometer und umfasst zwölf Kurven. Es ist ein schneller Kurs, der die Rekuperation kaum begünstigt und eine solide Energiestrategie erfordert, um an der Spitze mitzukämpfen.

Die Aktivierungszone für den Attack-Mode befindet sich am Ausgang der Haarnadelkurve und zwingt die Fahrer dazu, weit von der Ideallinie abzuweichen. Der Start des Rennens verlief ruhig, doch Taylor Barnard musste bereits in den ersten Runden wegen eines Reifenschadens die Box ansteuern.

Punkte für Günther in einem schwierigen Rennen

Maximilian Günther zeigte unterdessen ein kluges Rennen und bewegte sich über mehr als die Hälfte der Distanz in den Top 5. Der Pitboost-Stopp sowie die Strategie rund um den Attack-Mode wirbelten die Karten durcheinander, bevor sich schließlich der Regen zum Geschehen gesellte.

Auf einer klatschnassen und extrem rutschigen Strecke ging das erste Rennen des Wochenendes schließlich zu Ende. Der deutsche Pilot sicherte sich die Punkte für den neunten Platz, während Taylor Barnard es nach seinem Reifenschaden und dem Neustart vom Ende des Feldes nicht mehr in die Top 10 schaffte.

An diesem Sonntag steht das zweite Rennen des Wochenendes an, für das unbeständiges Wetter vorhergesagt ist. Die Strategien und Set-ups werden der Schlüssel zu einem erfolgreichen Rennen sein, diesmal ohne Pitboost-Stopp, dafür aber mit zwei Attack-Modes, die den Fahrern zur Verfügung stehen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.

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