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Bei Testfahrten in Almeria hat Porsche die ersten Bilder des Gen4-Fahrzeugs der Formel E geschossen, das ab der Saison 2026/27 zum Einsatz kommen wird

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Der Gen4-Bolide von Porsche bei Testfahrten in Almeria

Foto: Porsche Porsche

Bislang gab es nur Studioaufnahmen, jetzt ist ein Gen4-Bolide der Formel E erstmals in freier Wildbahn abgelichtet worden. Der noch namenlose Porsche, der den 99X Electric Gen3 beerben wird, absolvierte bei Tests in Almeria, von wo die Aufnahmen stammen, und Monteblanco bereits 1472 Testkilometer.

Der Testbetrieb läuft bereits seit November 2025, das Gesamtprojekt inklusive Konzeptphase bereits seit 2024. Viele Entwicklungen werden auch einfach im Simulator getestet, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Testtage sind in der Formel E streng limitiert.

Die Gen4 der Formel E wird mit bis zu 600 Kilowatt (816 PS) noch einmal einen großen Sprung zum aktuellen Gen3 Evo darstellen. Zu den Features zählen neben der deutlich erhöhten Leistung ein permanenter Allradantrieb, komplett neue Reifen und deutlich mehr Abtrieb. Es soll der größte Performance-Sprung sein, den die Formel E in ihrer mittlerweile zwölfjährigen Geschichte gesehen hat.

"Wir sprechen von 71 Prozent mehr Leistung im Attack Mode. Insgesamt finde ich, dass wir von einer Revolution reden dürfen. Das Fahrzeug mit seiner Beschleunigung erstmals auf der Strecke gesehen zu haben, war eine Freude", sagt Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E bei Porsche.

"Beim aktuellen Fahrzeug liegt der Wirkungsgrad unseres Antriebsstrangs bei über 97 Prozent. Von der Batterie bis zum Rad verpuffen weniger als 3 Prozent der eingesetzten Energie. In unserem Lastenheft für die Gen4 standen neben der Effizienzsteigerung der Antriebskomponenten Potenziale bei Gewicht, der Dauerhaltbarkeit und den Kosten - ähnlich wie bei Elektroautos für die Straße."

In der frühen Testphase konzentrieren sich die Arbeiten am Entwicklungsfahrzeug auf den zuverlässigen Betrieb und das Zusammenspiel aller Komponenten. Nach und nach rückt die Performance in den Fokus. Auch das Porsche-Kundenteam soll das neue Fahrzeug testen, bevor die FIA den Baustand im Herbst homologiert. Nach der Homologation geht es vor allem um die Optimierung der Software.

Zwei neue Komponenten liberalisiert

"In der Formel E entwickeln wir vor allem diejenigen technischen Umfänge, die für unsere Sportwagen relevant sind", so Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. "Das ist einer der Gründe, weshalb wir in der Formel E starten."

Er verweist dabei auf die Komponenten Betriebssoftware, Pulswechselrichter, E-Motor, Getriebe, Differenzial, Antriebswellen und weitere Antriebskomponenten an der Hinterachse sowie Kühlungs-, Träger- und Aufhängungskomponenten an der Hinterachse.

Bei der Gen4 kommen zwei weitere Punkte dazu. Dabei handelt es sich um den Gleichspannungswandler (DC-DC-Konverter) und das Brake-by-Wire-System. Das waren bislang Einheitskomponenten in der Formel E, die nun in der Entwicklung freigegeben worden sind.

Die neue Fahrzeuggeneration wird ab der kommenden Saison 2026/27 in der Formel E zum Einsatz kommen. Das erste Rennen wird entweder Ende 2026 oder Anfang 2027 auf dem Programm stehen. Porsche wird dann mit zwei Werksteams antreten.

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