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Formel E
Batterie für Saison 5 der Formel E absolviert 1. Rennsimulation
Die neue Batterie wird der Dreh- und Angelpunkt der nächsten Generation der Formel-E-Autos und hat in diesem Monat ihre 1. Rennsimulation hinter sich gebracht.

Sam Smith
Bearbeitet: 26.05.2017, 15:58
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Die Batterie von McLaren Applied Technologies, die die Energieleistung mit 54 kWh beinahe verdoppelt und eine gesamte Renndistanz durchhält, absolvierte nach monatelangen Tests, die sowohl einzellig als auch modular durchgeführt wurden, den bedeutenden Test.
Professor Burkhard Göschel, der Präsident der FIA-Kommission für Electric and New Energies Championships, sagte am vergangenen Wochenende in Paris gegenüber Motorsport.com, dass es Fortschritte bei der Batterie gebe, der aggressive Zeitplan bezüglich der Tests auf der Strecke aber eine Herausforderung sei.
"Es geht gut voran, aber wir wissen, dass die Zeit knapp ist und wir werden in diesem Sommer sehen, wo wir am Ende stehen. Es sieht aber sehr gut aus", sagte Göschel.
"Wir hatten einige erste Tests. Am Ende gab es 2 Ergebnisse, bei denen [die Zellen] auf demselben Energielevel von 54 kWh blieben und von daher sieht es positiv aus. Es gibt aber noch viel zu tun."
"Sie [die volle Simulation] wurde durchgeführt und sie verlief sehr positiv und wir können sagen, dass die Simulation der Realität sehr nahekommt. Es gibt ein paar Probleme mit dem Timing und wir müssen die Hauptprobleme bei Funktionstests lösen."
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Göschel bestätigte auch, dass die größte Herausforderung bezüglich der Batterie die Kühlung und das Gewicht seien.
"Ein Problem bei der Batterie und dem elektrischen Antrieb ist immer die Kühlung, denn die Ladung ist in unserem Fall sehr, sehr stark", sagte er.
"Wir werden tief in die Zellen der Batterie hinein laden und der innere Widerstand steigt, wodurch auch die Anforderung für die Kühlung steigt. Wir haben das von der 1 Saison an geschafft und ich denke, wir können es jetzt auch schaffen."
"Mit dem Gewicht wird es eng, da wir einige zusätzliche Zellen haben, um den zusätzlichen Anforderungen gerecht zu werden, die sich ergeben haben. Daher mussten ein paar hinzufügen. Wir sind bezüglich des Gewichts unter Druck. Das stimmt."
Göschel bestätigte auch, dass die Fahrer ab Saison 5 im Rennen 200 kW und Qualifying 250 kW an Leistung zur Verfügung haben werden.
Nach Informationen von Motorsport.com wird die neue Batteriegeneration eine bedeutend höhere Energiedichte haben, da sie eine große Anzahl kleinerer Zellen nutzt anstatt einer kleinen Anzahl größerer Zellen wie in der aktuellen Batterie von Williams Advanced Engineering.
Die Anzahl der Zellen in der neuen Batterie soll bei 209 liegen, was gegenüber der 1. Batteriegeneration eine Aufstockung um 44 Zellen bedeutet.
Anthony Law von McLaren Applied Technologies wird das Formel-E-Projekt leiten. Law kam 2010 vom Entwicklungsdienstleister Ricardo zu McLaren.
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