Rennbericht

Formel E Berlin 2

Formel E Berlin 2026: Mitch Evans siegt am Sonntag

Jaguar-Pilot Mitch Evans hat das Sonntagsrennen der Formel E in Berlin gewonnen - Pascal Wehrlein holt mit Platz drei die WM-Führung zurück

Markus Lüttgens Rachit Thukral

Bearbeitet: 03.05.2026, 17:21

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Formel E Berlin 2026: Mitch Evans siegt am Sonntag

Mitch Evans siegte am Sonntag beim E-Prix in Berlin

Foto: Joe Joe

Mitch Evans (Jaguar) hat am Sonntag beim Berlin-E-Prix nach einer starken Aufholjagd den Sieg gefeiert, nachdem er nur vom 17. Startplatz ins Rennen gegangen war. Währenddessen sicherte sich Pascal Wehrlein (Porsche) den dritten Rang und übernahm damit erneut die Führung in der Weltmeisterschaft.

Nachdem Evans in der Qualifikation die Duell-Phase verpasst hatte, hielt er sich in der Anfangsphase des Rennens zurück. Das Rennen am Samstag hatte bereits gezeigt, dass sich das Energiesparen am Ende des Feldes später auszahlen kann. Obwohl er einen Großteil des Rennens außerhalb der Top 15 verbrachte, schob er sich nach der Aktivierung seines ersten Attack-Mode schnell nach vorne und übernahm in Runde 25 von 37 die Führung.

Schließlich überquerte Evans die Ziellinie mit acht Zehntelsekunden Vorsprung vor Oliver Rowland im Nissan und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg 2025/26. Hinter Rowland komplettierte Wehrlein das Podium. Der dritte Platz reichte Wehrlein aus, um sich an die Spitze der Gesamtwertung zu setzen. Evans rückte auf den zweiten Platz vor, da der bisherige Spitzenreiter Edoardo Mortara im Mahindra lediglich den siebten Platz belegte.

Sebastien Buemi (Envision) wurde Vierter, Nissan-Pilot Norman Nato sicherte sich mit einer ähnlichen Strategie wie sein Teamkollege Rowland als Fünfter sein bestes Saisonergebnis. Jake Dennis holte als Sechster vor Mortara weitere wichtige Punkte für Andretti. Jean-Eric Vergne belegte im einzig verbliebenen Citroen den achten Platz, während Andretti-Fahrer Felipe Drugovich als Neunter vor Joel Eriksson (Envision) seine ersten Saisonpunkte sammelte.

Der Samstags-Sieger Nico Müller (Porsche) landete auf Rang 13 außerhalb der Punkteränge. Grund war eine späte Kollision mit Jaguar-Pilot Antonio Felix da Costa, die die einzige Full-Course-Yellow-Phase des Wochenendes auslöste.

Citroen-Pilot Nick Cassidy schied im Kampf um die vorderen Plätze aus, nachdem er früh in zwei Zwischenfälle verwickelt war. Der Neuseeländer wurde in Runde 4 von Mahindra-Fahrer Nyck de Vries in den Kurven 6 und 7 weit nach außen gedrängt, wodurch er aus den Top 10 fiel. Beim Versuch, den Boden gutzumachen, kollidierte er mit Buemi. Der Aufprall beschädigte sein Auto so stark, dass er einen unplanmäßigen Boxenstopp einlegen musste. De Vries war neben Cassidy der einzige weitere Ausfall des Rennens.

Weiter geht es mit der Formel E in zwei Wochen (16. und 17. Mai). Dann steht auf dem Formel-E-Kurs von Monaco ein weiterer Double-Header mit zwei Rennen auf dem Programm.

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