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Formel E Berlin 5: Start-Ziel-Sieg für Rowland - Podium für Rene Rast

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Formel E Berlin 5: Start-Ziel-Sieg für Rowland - Podium für Rene Rast
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Nissan-Pilot Oliver Rowland fährt von der Pole-Position aus zu seinem ersten Sieg in der Formel E - Rast nach beinhartem Duell gegen Lotterer auf dem Podium

Oliver Rowland (Nissan-e.dams) hat am Mittwoch das fünfte von sechs Finalrennen der Formel-E-Saison 2019/20 in Berlin-Tempelhof gewonnen und damit seinen ersten Sieg in der Elektro-Rennserie gefeiert. Vor der Pole-Position führte der Brite das Rennen über die gesamte Distanz an und gewann nach 45 Minuten und einer Runde vor Robin Frijns (Virgin). Dritter wurde in seinem erste sechsten Formel-E-Rennen Rene Rast (Abt-Audi).

Während die ersten beiden Positionen während des gesamten Rennens fest bezogen waren, war Rang drei umso umkämpfter. Die Hauptrollen in diesem packenden Duell spielten mit Rast und Andre Lotterer (Porsche) zwei Deutsche.

Ergebnisse Berlin 5

Lotterer hatte sich in der Anfangsphase des Rennens schnell von Platz sechs und vier verbessert und übernahm Rang drei, nachdem sein Teamkollege Neel Jani zum zweiten Mal den Attack-Mode aktiviert hatte. Lange sah Lotterer wie der sichere Dritte aus, doch in der Schlussphase holte Rast auf.

Knallhartes Duell Rast vs. Lotterer

Der zweimalige DTM-Champion hatte seinen zweiten Attack-Mode später als Lotterer aktiviert und fuhr damit die Lücke zum Porsche-Piloten zu. Der hatte in der Schlussrunde weniger Energie zur Verfügung und wehrte sich entschlossen gegen Rast, der aber nicht weniger entschlossen angriff.

 

Im Laufe der letzten Runde berührten sich die Autos der beiden Deutschen mehrfach, und in der vorletzten Kurve quetschte sich Rast vorbei. "In den Kurven 12 und 13 haben wir uns ein wenig berührt, aber in den vergangenen Tagen habe ich gelernt, dass das dazu gehört", sagt der Audi-Pilot. Der Vorfall wurde von der Rennleitung untersucht, die ihn aber als normalen Renn-Zwischenfall einstufte und keine Strafe aussprach.

Rang fünf ging an Alex Lynn (Mahindra), dahinter komplettierten Jani, Mitch Evans (Jaguar), Edoardo Mortara (Venturi), Stoffel Vandoorne (Mercedes) und Sebastien Buemi (Nissan-e.dams) die Top 10.

Erneut früher Crash für Günther

Ex-Champion Buemi war ebenso wie der neue Meister Antonio Felix da Costa, der entthronte Titelträger Jean-Eric Vergne (beide DS-Techeetah) und der Meister der dritten Saison Lucas di Grassi (Abt-Audi) vom Ende des Feldes gestartet, nachdem das Quartett nach einem Geplänkel im Qualifying keine gezeitete Runde gefahren war.

Felix da Costa gab das Rennen eine Runde vor dem Ende außerhalb der Punkte liegend auf. Vergne erhielt eine Durchfahrtstrafe, weil die Batterie seines Autos vor dem Rennen zu stark gekühlt wurde und wurde 18. Di Grassi landete nach einem Reifenschaden in Folge einer Kollision mit Felix da Costa auf Rang 21.

Maximilian Günther (BMW-Andretti) wurde wie schon beim vorherigen Rennen am Sonntag in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt. Heute konnte er zwar zunächst weiterfahren, musste sein Auto nach der zweiten Runde aber mit einer Beschädigung an der rechten Hinterradaufhängung abstellen.

Am morgigen Donnerstag wird die Formel-E-Saison 2019/20 mit dem sechsten und letzten Rennen in Berlin beendet. Rennstart ist wie bei allen Berlin-ePrix um 19:00 Uhr.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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