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Formel E erwägt Rennen in Japan, China, Indien und an der Westküste der USA

Formel-E-Chef Jamie Reigle möchte die Serie nach China, Indien, Japan und an die Westküste der USA bringen - Die Länder seien wichtige Märkte für die Formel E

Formel E erwägt Rennen in Japan, China, Indien und an der Westküste der USA

Formel-E-Chef Jamie Reigle hat seinen Einkaufszettel für die kommenden Jahre geschrieben: Japan, China, Indien und die Westküste der USA stehen im Fokus der elektrischen Formelserie, die mit Rennen in den verschiedenen Ländern weitere Kernmärkte einnehmen möchte. Reigle sagt: "Ich schaue mir die Märkte an, auf denen wir agieren müssen."

"Japan spielt dabei eine große Rolle", so der Formel-E-Strippenzieher weiter. "Dazu kommt das Festland in China, das ebenfalls weit oben auf der Liste steht." Für ein mögliches Rennen in Indien hat die Formel E mit Mahindra-Teamchef Dilbagh Gill einen starken Partner an der Hand, der mithilft, die Ambitionen der Serie im Heimatland des Teams auch wirklich umzusetzen.

"Je mehr ich über Indien nachdenke, desto größer ist die Vorfreude", so Reigle. "Wenn man sich den Markt anschaut, gibt es da eine junge urbane, internationalisierte Bevölkerung. Da gibt es die Möglichkeit, eine Generation in Bezug auf die Elektromobilität zu überspringen und die Zukunft zu zeigen."

"Ich sage nichts Kontroverses, aber diese Städte sind sehr bevölkert und es gibt eine Menge Umweltverschmutzung", so Reigle weiter. "Elektrische Autos können die Lebensqualität in diesem Markt wirklich verändern." Der Formel-E-Chef hat bereits die Hilfe von Mahindra und Gill angenommen, um die Serie schnellstmöglich in das Land zu bekommen.

Ein weiteres Ziel der Formel E ist die Westküste der USA - insbesondere der Bundesstaat Kalifornien. Das würde der Weltmeisterschaft helfen, einen weiteren Teil des großen Landes abzudecken, da es bisher nur ein Rennen an der Ostküste in New York gibt. "Das passt", meint Reigle, der die Formel E im Westen der USA sehen möchte.

Außerdem bemüht sich auch die Niederlande um ein Rennen in Eindhoven, während Saudi-Arabien Neom statt Diriyya in Erwägung zieht.

"Wenn man mit den wichtigsten Herstellern sprechen, verkaufen sie alle eine Menge Autos in Kalifornien", fügt er hinzu. "Wenn wir es dahin schaffen, wäre das sehr cool." Obwohl der erste E-Prix von Spanien am 24. April auf der permanenten Strecke in Valencia, dem Circuit Ricardo Tormo, stattfindet, betont Reigle, dass er die Zukunft der Serie noch immer auf temporären Rennstrecken in Innenstädten sehen würde.

"Es gibt ein großes Bestreben, unserem Innenstadt-Rennsport treu zu bleiben", so die klare Aussage des Formel-E-Chefs. Laut Reigle ist genau das das Alleinstellungsmerkmal der Formel E, das sie so besonders macht. "Wir bleiben dem treu. Wir stecken in guten Gesprächen mit einigen Städten, weshalb ich hoffe, im Frühling etwas [zur Saison 2022/23] sagen zu können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel E
Urheber André Wiegold