Formel E in Berlin: Stadtregierung lehnt Rennen ab

Will die Formel E in der Motorsport-Saison 2017 in Berlin fahren, muss sie sich einen neuen Schauplatz suchen: Der angestrebte Austragungsort wurde abgelehnt.

Das berichtet der Tagesspiegel. Demnach habe die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther einer erneuten Formel-E-Rennveranstaltung auf der Karl-Marx-Allee nicht zugestimmt. Das habe Verwaltungssprecher Matthias Tang gegenüber dem Tagesspiegel bestätigt.

Außerdem würden sich auch die Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg gegen die Austragung des Formel-E-Rennens sträuben, heißt es in dem Bericht.

Nun müssen die Verantwortlichen einen neuen Platz für ihren ePrix suchen, wenn Berlin die viertletzte Station im Formel-E-Kalender 2016/2017 bleiben soll.

2 Jahre, 2 Strecken

2015 war die Formel E erstmals in Berlin gestartet, damals jedoch noch auf dem Vorfeld des Tempelhof-Flughafens. Dieser wurde anschließend zur Flüchtlingsunterkunft deklariert und stand 2016 nicht mehr für Rennen zur Verfügung.

Stattdessen ging die Formel E im vergangenen Jahr auf einem neuen Stadtkurs bei der Karl-Marx-Allee an den Start. Zu einer Wiederholung wird es dort 2017 voraussichtlich nicht kommen.

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Rennserien Formel E
Veranstaltung Berlin
Rennstrecke Berlin Tempelhof Airport
Artikelsorte News
Tags berlin, eprix berlin, genehmigung, karl-marx-allee, regine günther, stadtkurs, tempelhof