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Formel E Jarama: DS-Penske zeigt starke Pace ohne Belohnung

Maximilian Günther zeigt für DS-Penske beim ersten Formel-E-Rennen in Madrid eine starke Leistung, doch Punkte nimmt das Team am Ende nicht mit

Formel E Jarama: DS-Penske zeigt starke Pace ohne Belohnung

Das Rennen in Jarama endete für DS-Penske enttäuschend

Foto: DPPI DPPI

Zum ersten Mal in ihrer zwölfjährigen Geschichte trug die Formel E ein Rennen auf dem Circuito del Jarama aus. Es war 45 Jahre her, dass die spanische Strecke nahe Madrid zuletzt einen Weltmeisterschaftslauf ausrichtete. In einer logischen Weiterentwicklung des Motorsports ist es nun die Formel E mit ihren elektrischen Einsitzern, die diesen Kurs zurück in den Fokus rückt.

Ein neuer Kurs ist oft ein Vorteil für erfahrene Teams wie DS-Penske. Die französisch-amerikanische Mannschaft hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie auf Strecken, auf denen zuvor noch nie gefahren wurde, überlegen sein kann.

Bereits im ersten freien Training in Jarama gaben die beiden DS-Penske-Boliden das Tempo vor. Maximilian Günther sicherte sich die drittschnellste Zeit, während Taylor Barnard den fünften Platz belegte. Die Strecke ist mit 3,934 Kilometern und 14 Kurven die längste der Saison, wobei das Wetter der letzten Tage dem Grip nicht zuträglich war. Die Bedingungen mit grauem, kühlem Wetter und einer feuchten Strecke sorgten für einen verhaltenen Start in die Qualifying-Gruppen.

Obwohl Barnard der jüngste Fahrer im Feld ist, konnte er auf den Erfahrungsschatz seines Teams bauen. Günther setzte sich in den Gruppenphasen durch und zog ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf den Franzosen Norman Nato, bevor er von der anhaltend rutschigen Strecke überrascht wurde. Letztlich qualifizierte sich Günther für den siebten Startplatz, während Barnard von Position 15 ins Rennen gehen musste.

Ein Rennen geprägt von Taktik und Attack-Mode

Das Rennen über 23 Runden forderte die Fahrer vor allem beim Aufwärmen der Reifen heraus. Direkt nach dem Start konnte Günther weit ausscheren und vor der ersten Kurve einen Platz gutmachen. In der dritten Runde kämpfte er sich in die Top 5 vor und fuhr die schnellste Rennrunde, die 1,5 Sekunden unter der Zeit des Führenden lag. Währenddessen arbeitete sich Taylor Barnard stetig nach vorne und näherte sich den Top 10.

Maximilian Günther

Maximilian Günther wurde für sein starkes Tempo nicht belohnt

Foto: DPPI

Eine Besonderheit dieses Rennens war der einmalige, sechsminütige Attack-Mode sowie ein obligatorischer Boxenstopp zum Nachladen, der sogenannte Pitboost. Zwischen den Runden 11 und 16 fiel die Entscheidung über die Strategien. Günther kam als erster Fahrer zum Stopp, wodurch er virtuell auf dem zweiten Platz lag. Nach der Aktivierung seiner Zusatzenergie setzte er den Jaguar von Antonio Felix da Costa unter Druck.

Doch der strategische Nachteil war zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar: Hinter ihm hatten elf Fahrer ihren Attack-Mode noch nicht genutzt. In den verbleibenden sechs Runden wurde das Verteidigen der Position zur Unmöglichkeit, und das Durchreichen im Feld war unvermeidlich. Das 154. Rennen der Formel-E-Geschichte endete für beide DS-Penske-Piloten außerhalb der Punkteränge.

Die nächste Station der Weltmeisterschaft findet am 2. und 3. Mai in Berlin statt.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.

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