Formel E

Formel-E-Marketing-Chef: Deutschland einer der wichtigsten Märkte

Olivier Bremont betont die Bedeutung des deutschen Marktes für die Formel E, glaubt aber, dass die Besonderheiten der Serie noch besser erklärt werden müssen

Markus Lüttgens

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Bearbeitet: 15.03.2021, 14:24

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Deutschland hat für die Organisatoren der Formel E einen hohen Stellenwert. Das betont Olivier Bremont, Marketing-Chef der Formel E, im Interview mit dem Fachmagazin 'SPONSORs'. "Deutschland ist auf jeden Fall unter den Top 6 der wichtigsten Zielmärkte", sagt Bermot. Ähnlich wichtig seinen der Formel E China, Großbritannien, Indien, Mexiko und die USA.

Auf Seiten der Teilnehmer ist der deutsche Einfluss in der Formel E unübersehbar. In der Saison 2021 sind mit Audi, BMW, Mercedes und Porsche vier deutsche Hersteller und mit Maximilian Günther, Andre Lotterer, Rene Rast und Pascal Wehrlein vier deutsche Fahrer in der Serie engagiert.

Zudem fand in jeder Saison ein Rennen in Deutschland statt, 2020 wurden in Berlin-Tempelhof nach der Corona-Pause sogar sechs Rennen innerhalb von neun Tagen ausgetragen.

Und dennoch lasse die Bekanntheit des Formel E bei einem breiten Publikum in Deutschland nach Einschätzung von Bremont noch zu Wünschen übrig. Unser Ziel ist, dass das Kernprodukt und die sehr talentierten Fahrer mehr Bekanntheit erlangen", sagt er.

"Wir müssen dem Publikum außerdem beibringen, dass sich das Auto ganz anders als bei anderen Rennserien fährt - dass es nicht so einfach ist, das Maximale aus dem Auto durch beispielsweise Energiemanagement oder Attack-Mode zu holen und wie das alles dann taktisch auf der Rennstrecke zusammenspielt", sieht Bremont die Besonderheiten der Serie noch nicht gut genug vermittelt.

"In der Formel E gibt es viele Unvorhersehbarkeiten, die dafür sorgen, dass wir so viele unterschiedliche Gewinner haben. All diese Elemente werden hoffentlich dazu beitragen, dass die Popularität der Formel E weiter steigt", so der Marketing-Chef.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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