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Formel E: Übernimmt Nissan den Platz von Renault?

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Formel E: Übernimmt Nissan den Platz von Renault?
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Co-Autor: Scott Mitchell
Übersetzung: Mario Fritzsche

Renault könnte sein erfolgreiches Programm in der Elektrorennserie Formel E beenden und damit Konzernschwester Nissan den Einstieg ermöglichen.

Sébastien Buemi, Renault e.Dams
Sébastien Buemi, Renault e.Dams
Logo: Renault Sport F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Nissan Motorsports, Nissan GT-R Nismo
Logo: Nissan Nismo
Renault e.Dams

Die Allianz zwischen Renault und Nissan ist eine der größten auf dem Automobilsektor. Derzeit wird darüber beraten, welche Werksengagements im Motorsport am besten zur französischen und zur japanischen Marke passen.

Renault stieg zur Saison 2015/2016 in die Formel E ein und arbeitet dort eng mit DAMS zusammen. Zudem kehrte Renault 2016 auf Werksbasis in die Formel 1 zurück, indem man das Lotus-Team übernommen hat. Im Zuge des Wiederaufbaus des Formel-1-Teams wurden in Enstone (Großbritannien) jede Menge neuer Stellen geschaffen. Das Motorenprogramm läuft jedoch von Viry-Chatillon (Frankreich) aus.

Schätzungen zufolge hat Renault im Jahr 2016 stolze 150 Millionen Britische Pfund (umgerechnet rund 172 Millionen Euro) ausgegeben. Gut die Hälfte dieses Betrags wurde aus eigener Tasche gezahlt. Sollte das überaus erfolgreiche Formel-E-Programm beendet werden, würden weitere gut 10 Millionen Britische Pfund für das Formel-1-Programm freiwerden.

Fotos aus der Formel-E-Saison 2016/2017

Derweil ist Nissan seit dem unrühmlichen Ende seines Le-Mans-Projekts im Jahr 2015 auf der Suche nach einem großen Motorsportengagement auf Werksbasis. Als einer der Hersteller mit den größten Verkaufszahlen auf dem Sektor der Elektroautos wäre die Formel E anstelle von Renault die perfekte Bühne für Nissan.

Nissan wäre im Falle eines Einstiegs in die Formel E der 1. japanische Hersteller, der diesen Schritt tätigt. Noch gibt es aber keine Garantie, dass es tatsächlich so kommt. Dem Vernehmen nach ist im Hause Renault/Nissan noch keine Entscheidung gefallen.

Auf Nachfrage von Autosport, der Schwesterpublikation von Motorsport.com, entgegnet ein Nissan-Sprecher bislang nur: "Kein Kommentar zu Spekulationen."

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Urheber Dieter Rencken