Formel E Portland 1: Beide DS-Penske in den Punkterängen
Jean-Eric Vergne feiert auf dem Podium, Stoffel Vandoorne sammelt Punkte: DS-Penske blickt zufrieden auf das erste Rennen der Formel E in Portland zurück
Beim ersten der beiden Rennen der Formel E in Portland (USA) stand DS Automobiles dank des dritten Platzes von Jean-Eric Vergne zum 51. Mal auf dem Podium. Sein Teamkollege Stoffel Vandoorne überquerte die Ziellinie als Neunter, womit beide Autos erneut wichtige Punkte sammelten.
Da es sich in Portland um eine permanente Rennstrecke handelt, fand das erste Freie Training am späten Freitagnachmittag statt. Die Strecke war relativ schmutzig, obwohl sie einige Tage zuvor teilweise von Dragstern genutzt worden war. Nach 30 Minuten freiem Training lagen die 20 besten Fahrer (von insgesamt 22) innerhalb einer Sekunde.
Am Samstagmorgen um 7:30 Uhr Ortszeit sprang die Ampel für das zweite Training auf Grün. Doch zehn Minuten später unterbrach eine rote Flagge (ein Nissan war von der Strecke abgekommen) die Session, während die beiden DS-Penske in den Top 10 lagen. Generell wurden viele Autos auf den Bodenwellen durchgeschüttelt und fuhren durchs Gras, da der Grip offensichtlich sehr gering war. Doch im sonnigen Oregon wurde es besser.
An diesem Double-Header-Wochenende wurde es nach dem kühlen Morgen allmählich wärmer, und pünktlich zum Qualifying (das um 9:40 Uhr begann) zeigte das Quecksilber 20 Grad Celsius an. In der ersten Gruppe wurde Vergne auf seiner schnellsten Runde in der letzten Kurve von einem abbremsenden Fahrzeug behindert und musste weit auf die Wiese ausweichen. Ein Manöver, das ihn den Einzug ins Viertelfinale kostete und böse Erinnerungen weckte.
"Schon im vergangenen Jahr musste ich über das Gras ausweichen, um einen Crash zu vermeiden, was dazu führte, dass meine Bremsbelüftungen verstopften und mein Motor überhitzte", sagt Vergne. "Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr nicht allzu viele solcher Manöver erleben müssen, auch wenn es gerade wieder passiert ist."
Die Lektion von Professor Vergne
Vergne und Vandoorne, die von den Plätzen 15 und 17 starteten, wussten, dass sie eine Weile im Feld bleiben müssen, um dann im richtigen Moment anzugreifen und zu versuchen, Punkte zu holen. Das Batteriemanagement ist in der Formel E extrem schwierig, vor allem auf der Strecke in Portland, die mit ihren 12 Kurven auf einer Länge von 3,170 Kilometern in dieser Hinsicht eine der komplexesten Strecken überhaupt ist.
Jean-Eric Vergne Foto: DPPI
Auf den Bildschirmen bestätigt der "virtuelle Ingenieur" der Formel E, dass der französische Meister Recht hatte und zeigt an, dass nur die letzten sieben Runden kein besonderes Energiemanagement erfordern. Mit anderen Worten: Die Fahrer können das Potenzial ihres Autos voll ausschöpfen. Doch mit der Geschwindigkeit steigt auch das Risiko.
Stoffel Vandoorne Foto: DPPI
Stoffel Vandoorne wurde Neunter, womit DS-Penske erneut beide Autos in die Punkteränge brachte. Das zweite Rennen in Portland, das gleichzeitig das 14. der Saison ist, findet am Sonntag um 23:00 Uhr statt.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.Mit Bildmaterial von DPPI.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.