Formel E Seoul 2022: Fällt das Saisonfinale ins Wasser?

Das Wetter bedroht das Formel-E-Saisonfinale in Seoul: Nach Überschwemmungen in den vergangenen Tagen sind für das Wochenende starke Regenfälle vorhergesagt

Formel E Seoul 2022: Fällt das Saisonfinale ins Wasser?
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Das mit Spannung erwartete Saisonfinale der Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 an diesem Wochenende in Seoul droht sprichwörtlich ins Wasser zu fallen. Für Samstag und Sonntag sind für die südkoreanische Hauptstadt starke Regenfälle vorhergesagt.

Teilweise berechnen die Wettermodelle innerhalb von drei Stunden Regenmengen von mehr als 20 Litern pro Quadratmetern. Bei solchem Starkregen wäre an einen Rennen kaum zu denken, zumal die Formel E über keine speziellen Regenreifen verfügt.

Noch gibt es allerdings leichte Unsicherheiten in den Berechnungen der verschiedenen Wettermodelle. So sehen einige am Samstag den Schwerpunkt der Regenfälle erst am frühen Abend Ortszeit, sodass das erste Rennen des Double-Headers (Start 9:00 Uhr MESZ) eventuell noch bei fahrbaren Bedingungen stattfinden kann.

Am Sonntag berechnen die meisten Wettermodelle schon zur Rennzeit am Nachmittag Ortszeit starken Regen, zudem sind auch Gewitter möglich.

Bereits zu Beginn dieser Woche wurde Südkorea von den stärksten Regenfällen seit Jahrzehnten heimgesucht. Am Montag und Dienstag wurden Teile von Seoul überschwemmt. Mindestens neun Menschen ertranken oder kamen bei Erdrutschen ums Leben.

Sollte eines der beiden geplanten Rennen nicht stattfinden können, stünde Stoffel Vandoorne als Weltmeister fest. Der Mercedes-Pilot geht mit einem Vorsprung von 36 Punkten auf Mitch Evans (Jaguar) ins Saisonfinale. Pro Renntag sind für einen Sieg, die Poleposition und die schnellste Rennrunde maximal 29 Punkte zu gewinnen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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