Monaco-E-Prix: DS Penske zeigt gute Performance trotz fehlender Punkte
In Monaco wurde DS Penske für die gute Qualifying-Performance beider Piloten am Ende nicht belohnt
DS Penske konnte beim Sonntagsrennen in Monaco keine Punkte mitnehmen
Foto: DPPI DPPI
Das franko-amerikanische Team DS Penske hat sich beim Monaco-Wochenende als eine der wettbewerbsfähigsten Mannschaften präsentiert. Trotz guter Pace und der ständigen Chance auf Punkte für beide Boliden blieb man im zweiten Rennen hinter den Erwartungen.
Nach dem dritten Platz im Qualifying und der schnellsten Rennrunde im ersten Rennen hatte Maximilian Günther große Erwartungen für den zweiten Lauf. Taylor Barnard, der am Vortag als Siebter ins Ziel gekommen war, wollte diesen Schwung ebenfalls mitnehmen.
Vom Training am Sonntagmorgen an zeigten beide DS-Penske-Piloten mit Platz drei und Platz vier, was in Qualifying und Rennen möglich sein könnte. Im Training lag man vier Zehntel hinter der Bestzeit. Bedingungen, unter denen alles möglich war.
Im Qualifying waren die Temperaturen etwas wärmer als am Tag zuvor. Beide Fahrer qualifizierten sich diesmal für Gruppe B, in der nur die vier besten Piloten in die Duels weiterkommen. Taylor Barnard zeigte sofort seine Klasse und dominierte lange die Session.

DS Penske konnte in Monaco mit guter Pace überzeugen
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Auf der anderen Seite wurde Maximilian Günther dessen erste Zeit gestrichen. Grund dafür war das Überschreiten der Tracklimits. Daraufhin waren die Voraussetzungen für seinen finalen Run nicht mehr ideal und der Deutsche verpasste das Viertelfinale um sieben Hundertstel.
Die bitterste Marge traf jedoch Barnard. Nach einer exzellenten Runde verpasste der Brite das Halbfinale um eine Tausendstelsekunde im Duell mit Antonio Felix da Costa und seinem Jaguar. Ein frustrierendes Beispiel, welches zeigt, wie eng die Abstände in Monaco waren.
Solide Strategie ohne Belohnung
Die zwei DS-Penske-Boliden starteten von Position sechs und Position zwölf ins Rennen und hofften, von einem, im Vergleich zum Samstag, etwas anderen Rennen zu profitieren. Im zweiten Lauf gab es keinen Pit-Boost. Allerdings hatten die Fahrer dafür zwei Möglichkeiten, den Attack-Mode einzusetzen.
Dadurch waren mehr strategische Möglichkeiten vorhanden und das Überholen wurde einfacher. Auch die kürzere Renndistanz von 28 statt 29 Runden machte die Strategie des Vortages überflüssig. Dementsprechend mussten die Ingenieure ihre Kalkulationen anpassen.
Am Start konnten die beiden DS-Penske-Boliden ihre Positionen halten und sich schnell in einen guten Rhythmus einfahren. Vor ihnen würfelten einige Kollisionen das Feld durcheinander, aber Barnard und Günther konnten jegliche Zwischenfälle umgehen.
Wie so oft in Monaco wurde das Aktivieren der Attack-Mode-Phasen über die Außenbahn auf dem Place du Casino gelöst. Somit verloren beide Piloten einige Positionen, bevor sie sich durch die Extraleistung und den Allradantrieb wieder nach vorne schieben konnten.
Lange lagen beide DS-Penske-Fahrer in den Top 10, fuhren ein smartes Rennen und konnten ihre Energie perfekt managen. Allerdings erschwerten einige Zwischenfälle die Chancen auf ein starkes Resultat.

Vor dem Tunnel wurde Taylor Barnard ein Kerb zum Verhängnis
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Taylor Barnard schlug auf dem möglichen Weg in die Top 5 über einen Kerb. Er hatte versucht, vor dem Tunnel an einem Gegner vorbeizuziehen. Günther verlor vor dem Ende des Rennens im Stau ebenso einige Plätze. Beide Fahrer waren am Ende außerhalb der Punkte. Ein undankbares Resultat, wenn man an die Performance während des Wochenendes denkt.
Dennoch verlässt DS Penske Monaco mit dem Wissen, dass das Paket wettbewerbsfähig ist und beide Fahrer in der Lage sind, ganz vorne anzugreifen. Das nächste Rennen zur Formel-E-Weltmeisterschaft wird am 20. Juni in Sanya, China, ausgetragen.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.
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