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Nächster Hersteller sagt zu: Porsche bekennt sich zur Gen3-Ära der Formel E

Gute Nachrichten für die Formel E: Als vierter Hersteller hat sich Porsche für die 2022 startende Gen3-Ära eingeschrieben und bleibt der Serie damit treu

Nächster Hersteller sagt zu: Porsche bekennt sich zur Gen3-Ära der Formel E

Das Teilnehmerfeld der in der Saison 2022/23 beginnenden Gen3-Ära der Formel E füllt sich. Als vierter Hersteller hat am Freitag Porsche seine Teilnahme offiziell bestätigt. Das Werksteam des Stuttgarter Herstellers bleibt der Serie bis mindestens 2026 treu. Zuvor hatten sich auch Mahindra, DS und Nissan für die Gen3-Ära eingeschrieben, in der ein neu entwickeltes Auto zum Einsatz kommt.

"Mit der neuen Rennwagengeneration Gen3 beginnt für die Formel E das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Und da wollen wir auf jeden Fall dabei sein", sagt Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger. "Mit unserem Einstieg 2019 haben wir uns klar zur Formel E bekannt. Aus unserer Sicht bietet sie das wettbewerbsstärkste Umfeld, um die Entwicklung von High-Performance-Fahrzeugen mit Schwerpunkten auf Umweltfreundlichkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit voranzutreiben."

"Ich bin glücklich, dass Porsche den Weg in die neue Ära mitgeht", freut sich FIA-Präsident Jean Todt. "Das ist auch die Bestätigung dafür, dass die Formel E für Automobilhersteller die richtige Plattform ist, um ihre Expertise in der Elektrifizierung unter Beweis zu stellen und unser gemeinsames Engagement für nachhaltigere Mobilitätslösungen zu demonstrieren."

Die Rennwagen der Gen3 sind ein deutliche Weiterentwicklung der bisherigen Boliden. Die Leistung wird im Vergleich zu den in dieser Saison gefahrenen Gen2-Boliden deutlich erhöht. Im Qualifyingmodus stehen dann 350 kW zur Verfügung statt bisher 250 kW, im normalen Rennmodus sind es 300 kW (bisher 200 kW).

Die Autos erhalten außerdem ein elektrisches Allradbremssystem, mit dem noch effizienter Energie zurückgewonnen werden kann - bis zu 600 kW an allen Rädern - und können bei Schnelllade-Boxenstopps mit bis zu 600kW nachgeladen werden.

Porsche war von Beginn an in die Diskussionen um das Reglement der Gen3 mit einbezogen. "Für uns war es wichtig, dass die DNA der Formel E, die diese Meisterschaft so erfolgreich gemacht hat, erhalten bleibt. Das ist der Fall. Zeitgleich sehen wir Potential, um die Formel E aus sportlicher wie auch aus technologischer Sicht auf das nächste Level zu bringen", sagt Enzinger.

"Wir sehen es deshalb als interessante Herausforderung, die erfolgreiche Zukunft der Formel-E-Weltmeisterschaft aktiv mitzugestalten und dadurch der Elektromobilität auf globaler Ebene weiteren Schub zu verleihen", so Enzinger weiter. "Wir freuen uns auf die neue Ära in der Formel E."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel E
Urheber Markus Lüttgens