Warum die GP3 2017 ein DR-System einführt

Nach Formel 1 und GP2 setzt ab der Rennsaison 2017 auch die GP3 einen verstellbaren Heckflügel (DRS) ein, der das Überholen erleichtern soll. Im Gespräch mit Motorsport.com erklärt Serienchef Bruno Michel diesen Schritt.

"Dahinter steht der Gedanke, dass die GP3 auf die GP2 und die GP2 auf die Formel 1 vorbereiten soll. Der verstellbare Heckflügel ist nämlich inzwischen ein wichtiger Aspekt eines Formel-1- oder GP2-Autos."

Dadurch, dass künftig auch die GP3-Fahrzeuge mit einem DR-System ausgerüstet sind, würden die Nachwuchspiloten noch besser vorbereitet in die nächsthöhere Formelklasse kommen, meint Michel.

"Es wird den Fahrern für ihre Zukunft helfen", so der Serienchef. "Natürlich kann man sich fragen, ob DRS für GP3-Fahrer nicht etwas zu früh kommt. Aber ich glaube, es ist genau der richtige Zeitpunkt in der Fahrerentwicklung, um den Umgang damit zu lernen. Die Fahrer werden es mögen."

"Unterm Strich machen wir unsere Rennserie damit auch noch attraktiver für Nachwuchspiloten."

Die GP3 startet genau wie die GP2 an einzelnen Rennwochenenden im Rahmenprogramm der Formel 1.

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Tags bruno michel, drs, entwicklung, f1, gp2, heckflügel, serienchef