ADAC GT Masters Lausitzring 2021: Feller holt Pole für Rennen 1

Ricardo Feller wird seiner Favoritenrolle gerecht - Pole für das Samstagsrennen beim ADAC GT Masters in der Lausitz - Regen zwingt zu frühem Rausfahren

ADAC GT Masters Lausitzring 2021: Feller holt Pole für Rennen 1

Auch am Samstag am schnellsten: Ricardo Feller hat den Land-Audi #29 (Mies/Feller) für das Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring auf die Poleposition gestellt. Der junge Schweizer wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht, denn er ist schon das ganze Wochenende über in Topform und war auch am Freitag Tagesschnellster.

Ergebnisse ADAC GT Masters Lausitzring 2021

Das 20-minütige Zeittraining war eine hektische Angelegenheit. Weil am Lausitzring bei 21 Grad Celsius Luft- und 25 Grad Streckentemperatur (sieben respektive 15 Grad weniger als am Freitag) Regen drohte, ging das gesamte Feld sofort auf die Strecke.

Wie erwartet brauchte es drei Runden, um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Die dritte gezeitete Runde war dann in den meisten Fällen die Schnellste. Feller setzte sich schnell in 1:21.678 Minuten an die Spitze. Diese Zeit sollte zur Pole reichen.

Alle Informationen auf einen Blick:

Dahinter sortierte sich zunächst Nick Yelloly im Schubert-BMW #10 (Yelloly/Krohn; 5.) ein. Allerdings musste er sich noch Mirko Bortolotti im Grasser-Lamborghini #63 (Bortolotti/Costa; 2.) und Luca Stolz im Toksport-Mercedes #22 (Engel/Stolz; 3.) beugen, die jeweils in der vierten gezeiteten Runde ihre Bestwerte markierten.

In der zweiten Hälfte nahm der Regen dann zu und Verbesserungen schienen nicht mehr möglich. Feller stellte seinen Audi R8 LMS GT3 achteinhalb Minuten vor Ablauf der Zeit ab. Doch ganz am Ende gab die Strecke noch einmal etwas her. Einer der ganz Wenigen, die noch unterwegs waren, war Raffaele Marciello. Er stellte den Landgraf-Mercedes #70 (Buhk/Marciello) in letzter Sekunde noch auf Startplatz vier.

 

Hinter dem Schubert-BMW landete die Porsche-Fraktion, angeführt von Klaus Bachler im Herberth-Porsche #7 (Bachler/de Silvestro; 6.). Dahinter landeten der Meisterschaftsführende Michael Ammermüller im SSR-Porsche #92 (Ammermüller/Jaminet; 7.) und Thomas Preining im Bernhard-Porsche #75 (Engelhart/Preining; 8.).

Die Top 10 komplettieren der Zakspeed-Mercedes #13 (Walilko/Gounon; 9.) von Igor Wallilko und die Callaway-Corvette #77 (Schmidt/Kirchhöfer; 10.). Zwei Enttäuschungen gibt es im Audi-Lager: Während Feller den Land-R8 auf die Pole stellte, kam Charles Weerts im WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts) nicht über P15 hinaus, Kim-Luis Schramm im Rutronik-Audi #33 (Marschall/Schramm) wurde gar nur 19.

Start zum Rennen ist am Samstagnachmittag um 16:30 Uhr.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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