ADAC GT Masters Nürburgring 2021: Titelkandidaten in erster Reihe!

Ricardo Feller holt eine ganz wichtige Pole für Land-Motorsport, doch Luca Stolz bleibt direkt dran - Spannung vor dem vorletzten Rennen der ADAC GT Masters

ADAC GT Masters Nürburgring 2021: Titelkandidaten in erster Reihe!

Packender kann die Ausgangssituation vor dem vorletzten Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft nicht sein: Die beiden Spitzenreiter in der Gesamtwertung starten am Samstagnachmittag aus der ersten Startreihe in das einstündige Rennen. #

Ergebnisse ADAC GT Masters Nürburgring 2021
Alle Informationen zum ADAC GT Masters auf dem Nürburgring 2021

Ricardo Feller behielt im Qualifying die Nerven und fuhr mit dem Land-Audi #29 (Mies/Feller) zum dritten Mal in dieser Saison auf die Poleposition. Luca Stolz ließ aber nicht locker und kam mit dem Toksport-Mercedes #22 (Engel/Stolz) auf Platz zwei. Der dritte unmittelbare Titelkandidat, Mathieu Jaminet im SSR-Porsche #92 (Ammermüller/Jaminet), kam nur auf den sechsten Startplatz.

Feller und Christopher Mies bauten damit ihren Vorsprung in der Tabelle aus, allerdings nur um einen Punkt. "Das sind wichtige Punkte", sagt Mies. "Natürlich ist der Titel das Ziel, aber der Abstand ist lediglich auf fünf Punkte angewachsen. Ich gehe davon aus, dass es ordentlich zur Sache gehen wird."

Wie erwartet fielen die Zeiten erst in den letzten fünf Minuten der Session. Die Zeit vorher wurde zum Anwärmen der Reifen bei drei sonnigen Grad Celsius genutzt. Erst fünf Minuten vor Ende der Session kamen die ersten konkurrenzfähigen Zeiten hinein.

Feller versuchte es vergleichsweise früh, machte aber auf seiner ersten fliegenden Runde einen Fehler in der Veedol-Schikane. Die nächste Runde saß dann: 1:26.688 Minuten reichten zur Pole. Er stieß damit den starken Sven Müller im Herberth-Porsche #99 (Renauer/Müller; 4.) vom Thron, der sich trotz eines kleinen Drehers in Bestform zeigte.

Er sollte noch zwei Plätze verlieren. Zunächst schob sich Mirko Bortolotti im Grasser-Lamborghini #63 (Bortolotti/Mapelli; 3.) vor ihn. Er fuhr mehrere starke Runden, kam aber an Feller nicht heran. Und im letzten Anlauf kam dann Stolz, der bis dahin auf den Plätzen fünf bis acht herumdümpelte, mit einer bärenstarken Schlussattacke, die ihm den zweiten Startplatz einbrachte.

 

Auf Startplatz fünf fuhr Raffaele Marciello im Landgraf-Mercedes #70 (Buhk/Marciello), gefolgt von Jaminet. Ein erstaunlich starker Maximilian Paul fuhr im T3-Lamborghini #71 (Paul/Ghiotto) auf Position sieben, gefolgt von Christian Engelhart im Bernhard-Porsche #75 (Engelhart/Preining; 8.), Marco Holzer im Bernhard-Porsche #74 (Eriksson/Holzer; 9.) und Rolf Ineichen im Grasser-Lamborghini #19 (Perera/Ineichen).

Eher enttäuschend lief das Qualifying für den WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts), in dem Charles Weerts nach der Bestzeit durch Dries Vanthoor am Freitag nicht über Platz zwölf hinauskam. Auch Igor Walilko im Zakspeed-Mercedes #13 (Walilko/Gounon; 16.) und Jeffrey Schmidt in der Callaway-Corvette #77 (Schmidt/Kirchhöfer; 21.) dürften sich mehr ausgerechnet haben.

Das Rennen startet um 15:30 Uhr. 

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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