ADAC GT Masters Sachsenring 2021: SSR schlägt zurück

SSR Performance holt den ersten Sieg für Porsche auf dem Sachsenring im ADAC GT Masters - Abgebrochener Start, Drama um Grasser-Lamborghini

ADAC GT Masters Sachsenring 2021: SSR schlägt zurück

Michael Ammermüller und Mathieu Jaminet sind zurück: Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring holte SSR Performance den dritten Saisonsieg. Es ist der erste Sieg für Porsche auf dieser Strecke in der Deutschen GT-Meisterschaft.

Ergebnisse ADAC GT Masters Sachsenring 2021

Auf Platz zwei kamen Maro Engel und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 von Toksport WRT. Es ist der der dritte zweite Platz für das Duo in Folge. Auf den dritten Rang kamen Ricardo Feller und Christopher Mies im Land-Audi #29.

Großes Pech hatte der Grasser-Lamborghini #63 (Bortolotti/Costa). Auf Position drei liegend beendete ein Motorschaden die Fahrt noch in der ersten Rennhälfte. Das ist ein schwerer Rückschlag im Meisterschaftskampf.

Großes Chaos am Start

Für Aufsehen sorgte auch der Start, der im ersten Versuch abgebrochen wurde. Der Abbruch sorgte für einiges an Konfusion. Unter anderem rauchte der Car-Collection-Audi #69 (Spengler/Winkelhock) von Florian Spengler. Zudem flogen bereits bei der vermeintlichen Freigabe einige Teile auf der Start-Ziel-Geraden.

 

Erst beim zweiten Mal wurde das Rennen freigegeben, doch auch dort lief es chaotisch ab. Nach einer Kollision im Mittelfeld stellte Daniel Keilwitz den Aust-Audi #3 (Asch/Keilwitz) im Omega ab. Auch der Joos-Porsche #91 (Fittje/Jahn) war raus aus dem Rennen.

Ungeachtet von den chaotischen Zuständen im Mittelfeld ließ sich Mathieu Jaminet nicht aus der Ruhe bringen. Er kontrollierte im SSR-Porsche #92 (Ammermüller/Jaminet) das Geschehen von der Spitze aus und baute sich bis zum Boxenstopp ein beruhigendes Polster nach hinten auf. Dieses verwaltete Michael Ammermüller in der zweiten Rennhälfte.

2,1 Sekunden hinter dem Porsche kam der Toksport-WRT-Mercedes #22 (Engel/Stolz) in Ziel. Für das Duo ist es bereits der dritte zweite Platz in Folge. Ricardo Feller und Christopher Mies behaupteten mit Rang drei die Führung in der Gesamtwertung für den Land-Audi #29. Dort liegen sie nun sechs Punkte vor Ammermüller/Jaminet und Marciello/Buhk.

Christopher Mies hält Druck stand

In der Schlussphase mussten Mies/Feller allerdings nochmal zittern, denn Mies bekam Druck von hinten. Maximilian Buhk (Landgraf-Mercedes #70, Marciello/Buhk), Thomas Preining (Bernhard-Porsche #75, Engelhart/Preining) und Dries Vanthoor (WRT-Audi #32, Vanthoor/Weerts) lauerten auf einen Fehler von Mies. Diesen Gefallen tat ihnen der Audi-Fahrer jedoch nicht.

 

Somit lief das Verfolger-Quartett in der genannten Reihenfolge ins Ziel ein. Siebter wurde der Herberth-Porsche #7 (Bachler/de Silvestro), gefolgt vom T3-Lamborghini #71 (Mapelli/Paul), dem Zakspeed-Mercedes #13 (Gounon/Walilko) und dem Schubert-BMW #10 (Yelloly/Krohn).

Die Zakspeed-Truppe zählt damit neben dem Grasser-Lamborghini #63 zu den Verlierern des Rennens. Igor Walilko holte im Qualifying am Vormittag noch Startplatz zwei, wurde aber in der ersten Kurve nach außen bugsiert und büßte so einige Plätze ein. Später musste er noch eine Penalty-Lap wegen inkorrekter Startposition absolvieren.

Das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring startet am morgigen Sonntag wieder um 16:30 Uhr.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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