ADAC GT Masters Sachsenring: Notizen vom Freitag

Ein Freitag zum Vergessen, ein schwedischer Weltenbummler und immer besseres Wetter - Das Wichtigste vom Freitag kurz und knapp zusammengefasst

ADAC GT Masters Sachsenring: Notizen vom Freitag

"Das war der schlimmste Tag meiner professionellen Karriere": Albert Costa, nie um Superlative verlegen, hatte einen grauenhaften Freitag. Er drehte keine einzige Runde, denn in beiden Trainingssitzungen hatte der Grasser-Lamborghini #63 (Bortolotti/Costa) technische Probleme. Was es genau war, wollten beide Fahrer nicht preisgeben.

- Mirko Bortolotti, ebenfalls schmallippig über die Probleme, verneint gegenüber 'Motorsport.com Deutschland', dass ein Motorschaden seinen Abflug ins Kiesbett im zweiten Training verursacht habe.

- Der Neuzugang bei MRS GT-Racing, Erik Johansson, ist noch immer mit BMW liiert. Der Grund, warum er momentan Porsche fährt, ist, dass BMW das Rennprogramm im Zuge der COVID-19-Pandemie gekürzt hat. Johansson ist auch den M4 GT3 schon gefahren. BMW hat ihn freigestellt, um ihn im "Renn-Training" zu halten und nicht nur Tests fahren zu lassen.

- Johansson wird auch weiter den Porsche-Carrera-Cup Nordamerika bestreiten. Deshalb wird er gleich nach dem Sonntagsrennen auf dem Sachsenring ein Flugzeug in Richtung USA besteigen, wo am darauffolgenden Wochenende die Rennen in Virginia auf dem Programm stehen.

- Die regulären BMW-Piloten Jesse Krohn und Nick Yelloly sind zufrieden mit der Pace auf alten Reifen, nicht aber auf Neuen. Der Schubert-BMW #10 funktioniert im ersten Sektor in den engen Kurven wie erwartet schlecht, in den anderen beiden Abschnitten, in denen es auf Aerodynamik ankommt, aber hervorragend. Krohn verspricht, dass Schubert weiß, an welchen Stellschrauben man drehen muss.

- Igor Walilko hat seinen Sieg am Lausitzring gebührend gefeiert. Nach seiner Rückkehr nach Polen gab es eine Fete, bei der gleichzeitig sein erster Sieg im ADAC GT Masters und sein Geburtstag gefeiert wurde, der passenderweise genau auf den Tag des Sieges fiel.

- Porsche hat auf dem Sachsenring noch nie ein Rennen gewonnen. Gleich mehrere Porsche-Teams meldeten am Freitag Ambitionen an, das zu ändern. Auf die Freitagsergbnisse möchte sich aber niemand verlassen - auch nicht die Crew des Bernhard-Porsches #75 (Engelhart/Preining), die nach einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen mit P4 und P1 einen ihrer besten Tage des Jahres erlebte.

- Die Strafrunde befindet sich auf dem Sachsenring direkt nach Kurve 1 auf der rechten Seite.

- Die Wettervorhersage hat sich für den Rest des Wochenendes seit unserer Vorschau noch einmal verbessert. Es ist nun auch für Samstag und Sonntag strahlender Sonnenschein vorhergesagt mit Höchstwerten von 20 (Samstag) und 22 Grad Celsius (Sonntag).

Mit Bildmaterial von smg/Stritzke.

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