ADAC GT Masters Zandvoort 2021: Kampfansage von SSR-Porsche

Mathieu Jaminet stellt im ersten Freien Training des ADAC GT Masters in Zandvoort klar, wer die Favoritenrolle innehat - Allerdings sind mehrere Marken siegfähig

ADAC GT Masters Zandvoort 2021: Kampfansage von SSR-Porsche

Viel Abwechslung gab es im ersten Freien Training der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden: Gleich vier Marken lagen in der Auftaktsession auf der umgebauten Formel-1-Strecke mit zwei neuen Steilkurven zwischenzeitlich an der Spitze. Am Ende setzte sich Tabellenführer Mathieu Jaminet im Porsche 911 GT3 R durch.

Ex-Meister Jaminet, der sich den Elfer mit Titelverteidiger Michael Ammermüller teilt, fuhr rund zehn Minuten vor dem Ende der einstündigen Session mit 1:34.985 Minuten die beste Rundenzeit. Er war damit der einzige Fahrer, der unter der 1.35-Minuten-Grenze blieb.

Ergebnisse ADAC GT Masters Zandvoort 2021

"Es war eine sehr gute Sitzung", so der Franzose. "Das Auto war von Anfang an gut - auch mit gebrauchten Reifen. Am Ende sind wir eine Qualifying-Simulation gefahren. Ich hatte eine freie Runde und konnte den Peak der Reifen nutzen. Es war ein ordentlicher Start ins Wochenende, aber wir haben noch Arbeit vor uns."

Platz zwei ging mit David Jahn und Marco Holzer (Joos-Porsche) an ein weiteres Duo im Porsche 911 GT3 R. Es fehlten 0,179 Sekunden zur Bestzeit. Rang drei holten sich mit 1:35.200 Minuten die aktuellen Tabellenzweiten Mirko Bortolotti und Albert Costa (Grasser-Lamborghini) im schnellsten Lamborghini Huracan GT3 Evo.

Sie führten das Klassement zwischenzeitlich ebenso an wie die am Ende viertplatzierten Mercedes-AMG-Fahrer Igor Walilko und Jules Gounon (Zakspeed-Mercedes). Die schnellste Runde der polnisch-französischen Paarung wurde mit 1:35.213 Minuten gestoppt.

Die Top 5 vervollständigten Kim-Luis Schramm und Dennis Marschall (Rutronik-Audi) - aktuell Führende in der Junior-Wertung - im besten Audi R8 LMS.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

geteilte inhalte
kommentare
Zandvoort-Steilkurven im ADAC GT Masters: Einmal hui, einmal pfui

Vorheriger Artikel

Zandvoort-Steilkurven im ADAC GT Masters: Einmal hui, einmal pfui

Nächster Artikel

Dries Vanthoor: Wie die Zandvoort-Erfahrung aus der GTWC helfen kann

Dries Vanthoor: Wie die Zandvoort-Erfahrung aus der GTWC helfen kann
Kommentare laden