Callaway im ADAC GT Masters 2021: Corvette-Comeback von Kirchhöfer!

Callaway Competition wird auch 2021 im ADAC GT Masters mit der Corvette C7 GT3-R antreten - Marvin Kirchhöfer an der Seite von Jeffrey Schmidt

Callaway im ADAC GT Masters 2021: Corvette-Comeback von Kirchhöfer!

Lange Zeit blieb das Geheimnis offen, nun ist es endlich gelüftet: Marvin Kirchhöfer und Jeffrey Schmidt werden die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition im ADAC GT Masters 2021 steuern. Kirchhöfer kehrt damit nach einem Jahr Abwesenheit zurück und ersetzt Markus Pommer, der zu BHK Motorsport auf einen LMP2 in die europäische Le-Mans-Serie (ELMS) gewechselt ist.

"Wir freuen uns sehr, dass sich unter den aktuellen Umständen noch einmal die Chance ergab, Marvin für eine Rückkehr zu zugewinnen. Es konnte schnell eine Einigung erzielt werden", sagt Teamgründer und Geschäftsführer Ernst Wöhr. Kirchhöfer war zuletzt in Aston-Martin-Diensten. Aus dem Engagement von R-Motorsport im ADAC GT Masters 2021 wurde jedoch nichts.

Auch das Engagement von Callaway Competition war ein Kraftakt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie, die sich erst 2021 richtig auf den Sponsorenmarkt auswirkt, ist die wirtschaftliche Lage schwierig. So dauerte es lange. "Den finanziellen Kraftakt konnten wir nur dank unserer ganzen Sponsoren bewältigen", betont Wöhr.

Kirchhöfer: Team gut eingespielt

Obwohl Informationen von 'Motorsport-Total.com' zufolge Gerhard Berger versucht hat, den Publikumsliebling aus dem ADAC GT Masters in die DTM abzuwerben, geht die Corvette auch dieses Jahr in der angestammten Serie an den Start. Aufgrund des neuen TV-Deals ist das angesichts eines der Sponsoren auch naheliegend.

Marvin Kirchhöfer war bereits in den Jahren 2018 und 2019 im ADAC GT Masters für das Team aus Leingarten bei Heilbronn im Einsatz. 2018 wurde er gemeinsam mit Daniel Keilwitz auf der Corvette Meisterschaftsdritter, ein Jahr später lief es mit Pommer weniger rund - Gesamtrang acht trotz dreier Siege.

"Ich freue mich, zu Callaway zurückzukehren und 2021 wieder im ADAC GT Masters dabei zu sein. Natürlich bin ich auf die bevorstehende Saison gespannt, wie sie nach einem Jahr Pause laufen wird", sagt der 27-Jährige.

"Das Team ist allerdings super eingespielt und hat in meinen beiden Saisons immer einen guten Job gemacht. Das Team und das Auto sind immer konkurrenzfähig und für Podest-Platzierungen gut gewesen, was auch dieses Jahr unser Ziel sein sollte."

Zwei alte Teamkollegen wiedervereint

Seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt muss man Kirchhöfer nicht mehr vorstellen: "Marvin und ich waren bereits in der ADAC Formel Masters 2012 schon einmal Teamkollegen und kennen uns schon seit dem Kartsport. Wir kommen auch abseits der Rennstrecke sehr gut miteinander aus, was die Arbeit um einiges leichter macht."

Rein sportlich gilt es einiges aufzuholen. Schmidt wurde 2020 mit Pommer 15. in der Endabrechnung, das schwächste Abschneiden einer Callaway-Corvette im ADAC GT Masters seit 2011. Einem überraschenden Sieg am Sachsenring standen alleine in den ersten sechs Rennen vier bittere Ausfälle gegenüber.

Natürlich hoffe der Schweizer auf mehr Konstanz im neuen Jahr: "Ich denke, dass auch wir eine sehr starke Fahrerpaarung sind und dementsprechend hoch sind meine Ziele. Die sehr hoch gesteckten Erwartungen konnten wir im vergangenen Jahr leider nicht erfüllen. Umso mehr freue ich mich nun, dass wir ein gutes Gesamtpaket gefunden haben. Ich will wieder auf das Podest und das nicht nur einmal."

Mit Bildmaterial von Callaway/Siegerdesigns.

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