Dinamic-Porsche mit Streckenrekord beim ADAC GT Masters-Test

Gaststarter Dinamic Motorsport fällt bei den Testfahrten zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring mit der Tür ins Haus: Bestzeit mit inoffiziellem Streckenrekord!

Dinamic-Porsche mit Streckenrekord beim ADAC GT Masters-Test
Audio-Player laden

Einstand nach Maß: Das am Lausitzring im ADAC GT Masters (beide Rennen ab 12:30 Uhr bei Nitro!) gaststartende Team Dinamic Motorsport hat bei den Donnerstagstestfahrten gleich einmal für Aufsehen gesorgt. Klaus Bachler und Adrien de Leener tauchen am Ende der drei Sitzungen ganz oben im Zeitentableau auf - und das mit einem neuen inoffiziellen Streckenrekord von 1:21.153 Minuten. Offiziell ist er nicht, weil die Testfahrten kein offizieller Bestandteil des Rennwochenendes sind.

Damit war der Porsche 911 GT3 R auf Anhieb 0,165 Sekunden schneller als der bisherige Streckenrekord von Dries Vanthoor aus dem Jahr 2020 (1:21.318 Minuten). Natürlich ist das meiste davon auf die neue Pirelli-DHF-Reifengeneration zurückzuführen, die schneller ist als die Alte.

Alle Informationen zum Family-&-Friends-Festival auf dem Lausitzring

Dennoch: Die Zeit ist 0,291 Sekunden schneller als alle anderen Zeiten des Tages. Der Bestwert wurde in der zweiten von drei Sessions erreicht. In dieser wurden auch insgesamt die schnellsten neun Zeiten erzielt.

Die zweitschnellste Zeit ging an den Land-Audi #1 (Mies/Zimmermann) in 1:21.444 Minuten, gefolgt vom Schwesterfahrzeug #28 (Haase/S. Owega) mit drei weiteren Zehntelsekunden Rückstand. Land-Motorsport hat in den vergangenen beiden Jahren jeweils ein Rennen auf dem Lausitzring gewonnen und ist deshalb in der Favoritenrolle.

Die #28 war es auch, die in der dritten Session in 1:21.783 Minuten noch einmal eine Bestzeit hinlegte. Der Bestwert in der ersten Sitzung ging an den Paul-Lamborghini #71 (Mapelli/Paul) in 1:22.009 Minuten.

Ebenfalls stark traten die beiden BMW M4 GT3 des Schubert-Teams in Erscheinung, die die Positionen vier und fünf in der schnellen zweiten Session holten.

Lediglich Mercedes-AMG hat mit der neuen Lambda-Einstufung am Donnerstag kein Glanzlicht gesetzt. Schnellster AMG war in allen drei Sitzung der ZVO-Mercedes #4 (Gounon/Schiller), der zwischen den Plätzen vier und sieben rangierte. Das Zakspeed-Team, aus dem sich ein Großteil von ZVO rekrutiert hat, hat ebenfalls in den vergangenen beiden Jahren je ein Rennen gewonnen.

Natürlich sind die Testergebnisse mit Vorsicht zu genießen. Doch die gefahrenen Zeiten deuten auf ein enges Rennen zwischen allen fünf Herstellern hin. Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle, lediglich der Landgraf-Mercedes #84 (Bird/Seppänen) kam in der dritten Sitzung nicht über drei Runden hinaus.

Wie gewohnt ist es eng im ADAC GT Masters: Die 21 gewerteten Fahrzeuge kamen in der dritten Session alle in das Fenster von einer Sekunde.

Tagesklassement Testfahrten Lausitzring (Top 10):

01. Dinamic-Porsche #11 (Bachler/de Leener) - 1:21.153 Minuten (Session 2)
02. Land-Audi #1 (Mies/Zimmermann) - 1:21.444 (2)
03. Land-Audi #28 (Haase/S. Owega) - 1:21.744 (2)
04. Schubert-BMW #10 (Green/Krütten) - 1:21.746 (2)
05. Schubert-BMW #20 (Catsburg/Krohn) - 1:21.322 (2)
06. Car-Collection-Audi #69 (Winkelhock/Spengler) - 1:21.804 (2)
07. ZVO-Mercedes #4 (Gounon/Schiller) - 1:21.805 (2)
08. Emil-Frey-Lamborghini #63 (Costa/Aitken) - 1:21.824 (2)
09. Emil-Frey-Lamborghini #14 (Wishofer/Lappalainen) - 1:21.844 (2)
09. Land-Audi #29 (Feller/J. Owega) - 1:21.844 (3)

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

geteilte inhalte
kommentare
Infos ADAC GT Masters Lausitzring 2022: Zeitplan, Livestream, TV-Zeiten
Vorheriger Artikel

Infos ADAC GT Masters Lausitzring 2022: Zeitplan, Livestream, TV-Zeiten

Nächster Artikel

ADAC GT Masters Lausitzring 2022: Jusuf Owega meldet sich zurück

ADAC GT Masters Lausitzring 2022: Jusuf Owega meldet sich zurück