DMSB mildert Gridstrafen im ADAC GT Masters nach Verwarnungen
Fünf statt zehn Positionen, zehn Positionen statt Start aus Boxengasse: Ein neues Bulletin mildert Strafen im ADAC GT Masters nach Verwarnung
Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) hat für das ADAC GT Masters vor dem Spielberg-Rennen ein Bulletin erlassen, bei den Strafen abgemindert werden. Es handelt sich um Bestrafungen infolge einer gewissen Anzahl von Verwarnungen.
Konkret geht es bei der dritten Verwarnung für eine Fahrerpaarung beim nächsten Rennen fünf Startplätze zurück. Bislang waren per Reglement deren zehn vorgesehen. Bei der sechsten Verwarnung werden zehn Strafplätze fällig. Dort hatte das Reglement bislang einen Start aus der Boxengasse veranschlagt.
Informationen von 'Motorsport.com Deutschland' zufolge wurde der DMSB an dieser Stelle tätig, nachdem Albert Costa nach seinem Rammstoß gegen Maximilian Buhk in Oschersleben um "lediglich" fünf Startplätze im ersten Rennen in Spielberg strafversetzt wird. Das Reglement wurde abgeändert, um an dieser Stelle Einheit zu schaffen.
Auch für den Fall, dass findige Teamchefs ihre Fahrerpaarungen austauschen, um einer Strafe zu entgehen, sorgt das Reglement vor:
"Die Änderung der Startposition gilt für eine Fahrerpaarung. Sollte die Strafe für eine oder mehrere nachfolgende Veranstaltungen ausgesprochen werden und einer der Fahrer wechselt zu einer neuen Fahrerpaarung, gilt die Strafe für die ursprüngliche und die neue Fahrerpaarung."
"Wechseln beide Fahrer in neue Fahrerpaarungen, gilt die Strafe für beide neuen Fahrerpaarungen, jedoch nicht für neue Fahrer auf dem ursprünglichen Fahrzeug."
Das einzige Fahrzeug, das aktuell eine Verwarnung zu Buche stehen hat, ist der Grasser-Lamborghini #19 (Perera/Ineichen).
Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.
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