Dries Vanthoor: Wie die Zandvoort-Erfahrung aus der GTWC helfen kann

Das modifizierte Zandvoort ist in dieser Form neu im ADAC GT Masters: Audi-Pilot Dries Vanthoor kennt die Bahn aus der GTWC und weiß, wo er Vorteile haben kann

Dries Vanthoor: Wie die Zandvoort-Erfahrung aus der GTWC helfen kann

Das ADAC GT Masters fährt an diesem Wochenende zum ersten Mal auf der modifizierten Rennstrecke in Zandvoort (alle Infos). Zwei Kurven wandelte man in Steilkurven um, somit änderte sich auch geringfügig die Charakteristik der Rennstrecke.

Einer, der bereits Erfahrung im "neuen" Zandvoort hat, ist WRT-Audi-Pilot Dries Vanthoor. Der Audi-Werksfahrer absolvierte mit seinem Teamkollegen Charles Weerts vor drei Wochen bereits die beiden Läufe im Rahmen des Sprint-Cups der GT-World-Challenge.

GTWC-Engagement als Vorteil im Reifen-Management?

"Der Reifenverschleiß ist jetzt vielleicht ein bisschen besser, aber der Sand macht es schwer. Das hatten im Sonntagsrennen der GTWC. Da war von einer auf die andere Runde die vorletzte Kurve plötzlich voll mit Sand. Ich habe da auch Fehler gemacht. Das wird dieses Wochenende auch so sein", analysiert Vanthoor im Vorfeld des GT-Masters-Wochenendes in den holländischen Dünen.

Die beiden Rennen beendeten Weerts/Vanthoor auf den Plätzen acht und drei. Ob man dadurch einen Wettbewerbsvorteil hat? Das erste Freie Training deutet jedenfalls nicht darauf hin. Weerts/Vanthoor landeten auf Rang elf, vier andere Audis klassifizierten sich vor ihnen.

In den Rennen könnte es mit Blick auf den Reifenabbau jedoch wieder anders aussehen. Vanthoor scherzt: "Vielleicht wissen diejenigen, die die GTWC-Rennen gefahren sind, es etwas besser als diejenigen, die es nicht getan haben. Vielleicht haben wir ja einen vor uns, der hier nicht gefahren ist, das könnte uns helfen."

Dries Vanthoor trennt GTWC und ADAC GT Masters

Doch grundsätzlich trennt Vanthoor in Gedanken strikt die Engagements in ADAC GT Masters und GT-World-Challenge Europe. Daran ändert auch der GTWC-Doppelsieg am vergangenen Wochenende in Misano nichts. Vanthoor erklärt auch, warum.

"Letztlich sind es zwei verschiedene Meisterschaften, hier wird wieder alles auf null gedreht. Es ist ganz anders und das Niveau hier [im ADAC GT Masters; Anm. d. Red.] ist etwas höher, deshalb müssen wir hier etwas besser sein", so der Audi-Pilot.

Darum gilt es auch, schon im Qualifying vorne dabei zu sein: "Das Qualifying ist wichtig. Wir probieren, in den ersten zwei, drei Reihen stehen. Von dort aus schauen wir dann, was im Rennen geht. Überholen ist schwierig bis unmöglich." Vielleicht profitiert Vanthoor schon dort von der Zandvoort-Erfahrung aus der GTWC Europe.

Mit Bildmaterial von SRO/Dirk Bogaerts.

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