Ein Blick hinters Visier: Tim Zimmermann und Leyton Fourie
Das FK-Performance-Duo Tim Zimmermann und Leyton Fourie gewährt im Doppelinterview einen Blick auf das Leben jenseits der Rennen
Das FK-Performance-Duo Tim Zimmermann und Leyton Fourie
Foto: ADAC Motorsport
Sie teilen sich das Cockpit und kämpfen gemeinsam um Tausendstelsekunden auf der Strecke - doch wie ticken sie abseits des Lenkrads. Die Fahrer-Duos des ADAC GT Masters beantworten persönliche Fragen über sich selbst und ihren Teamkollegen. Von Kochkünsten bis Temperament: Wie schätzen sich die Duos ein. Heute Tim Zimmermann und Leyton Fourie, die sich den BMW M4 GT3 Evo von FK Performance Motorsport teilen.
Frage: "Tim, Leyton, wer von euch ist der Frühaufsteher und wer der Langschläfer?"
Tim Zimmermann: "Einfache Frage, ich bin der Frühaufsteher, ganz klar."
Leyton Fourie: "Ich schlafe, so lange ich kann. Gerne auch bis 8:30 oder 9:00 Uhr, wenn es der Zeitplan zulässt. Aber Tim ist jeden Tag schon um 5:30 Uhr wach."
Zimmermann: "Ich mag das sehr gerne und stehe sogar am Wochenende so früh auf."
Frage: "Wer von euch ist der bessere Koch?"
Zimmermann: "Ich bin sehr gut im Porridge machen."
Fourie: "Das ist aber kein Kochen, das ist Milch und Haferflocken zusammenrühren [lacht]. Du kochst nicht so viel, weil das deine Freundin für dich übernimmt. Ich glaube, ich bin der bessere Koch. Und ich kann "braaien" [Braai ist der südafrikanische Ausdruck für Grillen und einen geselligen Abend]."
Frage: "Wer von euch ist ungeduldiger?"
Fourie: "Das kommt auf die Situation an. Wenn es Essen gibt, auf jeden Fall Tim. So bald serviert wird, steht er als Erster in der Schlange. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, wird er sehr ungeduldig."
Frage: "Wer von euch beiden ist detailverliebter?"
Fourie: Ich würde sagen, das ist 50:50. Jeder hat seine speziellen Bereiche, in denen er sehr akribisch vorgeht. Bei mir sind es eher Zahlen und Statistiken, die für mich sehr wichtig sind.
Zimmermann: "Ich konzentriere mich eher auf das Fahren selbst und die praktischen Dinge drumherum."

Tim Zimmermann und Leyton Fourie waren bereits 2025 gemeinsam im ADAC GT Masters unterwegs
Foto: ADAC Motorsport
Frage: "Wer von euch ist spontan und wer ist der Planer?"
Fourie: "Tim ist auf jeden Fall der Planer. Er plant einfach alles. Er weiß sicher jetzt schon, was er in zwei Jahren zum Frühstück essen wird [lacht]."
Frage: "Wer von euch ist ordentlicher?"
Zimmermann: "Ich, auf jeden Fall."
Frage: "Wer von euch beiden ist pünktlicher?"
Zimmermann: "Ich bin pünktlicher."
Fourie: "Ich bin aber auch nicht unpünktlich. Im Vergleich zu letztem Jahr habe ich mich auf jeden Fall verbessert. Du bist einfach nur immer viel zu früh da!"
Frage: "Wer von euch ist extrovertierter?"
Zimmermann: "Da bin ich raus. Da liegt Leyton vorne."
Frage: "Wer von euch ist kompromissbereiter?"
Fourie: "Ich habe heute Morgen extra meinen Wecker gestellt, nur um für Dein Qualifying schon hier zu sein, also bin das ja wohl ich [lacht]."

Das Duo wurde in der vergangenen Saison Vizemeister in der Fahrerwertung
Foto: ADAC Motorsport
Frage: "Wer von euch ist impulsiver?"
Zimmermann: "Leyton, sobald es nicht läuft."
Fourie: "Ich reagiere einfach in dem Moment, aber das hilft mir auf der Strecke. Ich würde sagen, das ist ein Vorteil."
Frage: "Wer von euch ist kreativer?"
Zimmermann: "Meine normale Arbeit, der ich abseits der Rennstrecke nachgehe, erfordert sehr viel Kreativität. Deshalb würde ich sagen, ich."
Frage: "Wer von euch ist risikofreudiger?"
Fourie: "Ich. Das haben wir vergangenes Jahr in Zandvoort gesehen, als ich außen an dem Lamborghini vorbeigegangen bin. Wobei, du steigst auf Bergen rum..."
Zimmermann: "Ich würde sagen, wir sind da 50:50 unterwegs."
Frage: "Wer von euch ist reizbarer?"
Fourie: "Er kann mich gut auf die Palme bringen [lacht]."
Zimmermann: "Aber tatsächlich bin ich leichter reizbar."
Frage: "Wer von euch ist der Optimist und wer der Pessimist?"
Zimmermann: "Ich bin optimistischer."
Fourie: "Ich würde sagen, du machst dir viel mehr Gedanken und optimierst dann die Situation, bis sie sich besser anfühlt. Ich warte hingegen einfach ab und schaue, was passiert."
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