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Fahrerlager-Radar vom Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim

Ein feierlicher Abend, in Eintrag in die Geschichtsbücher, ein meisterliches Design und Überflieger im Saisonendspurt: Das Fahrerlager-Radar vom Finale in Hockenheim

Fahrerlager-Radar vom Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim

Das Finale des ADAC GT Masters fand in Hockenheim statt

Foto: ADAC ADAC

Das ADAC GT Masters hat sein Saisonfinale in Hockenheim ausgetragen und einmal mehr für spannende Aktionen und Geschichten gesorgt: Von packenden Duellen auf der Strecke bis hin zu historischen Momenten. Die Höhepunkte des Wochenendes sind jetzt im Fahrerlager-Radar zusammengefasst.

Überflieger des Saisonendspurts

Zwei Siege, eine Podiumsplatzierung und eine Poleposition: Das ist die eindrucksvolle Bilanz von Denis Bulatov und Nico Hantke und ihrem Team Scherer Sport PHX aus den letzten beiden Saisonevents am Red Bull Ring und in Hockenheim. Eine Ausbeute von insgesamt 81 Punkten.

Niemand war besser - auch nicht die späteren Meister. Das machte sich auch in einem bemerkenswerten Sprung in der Fahrermeisterschaft bemerkbar: Gesamtrang vier und nur elf Zähler an den Top-3 vorbei. Nach dem Salzburgring-Wochenende, an dem das Duo im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 durch einen vorherigen Unfall nicht teilnehmen konnten, lagen sie hingegen nur auf dem zehnten Platz.

Ford Mustang GT3 in meisterlichem Design

Nach den Gewinnen der Fahrer-, Team-, Silver Cup- und "Road-to-DTM"-Meisterschaften im Samstagsrennen am Hockenheimring, war der Ford Mustang GT3 #1 des Haupt Racing Teams am Sonntag mit speziellem Design unterwegs.

Der Ford Mustang GT3 #1 in meisterlichem Design

Der Ford Mustang GT3 #1 in meisterlichem Design

Foto: ADAC

Die vorher schwarzen Bereiche der Front glänzten golden. Und am Heck des Mustangs prangten die Unterschriften aller Teammitglieder, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Das Design brachte Glück, denn die neuen Champions gewannen das Finalrennen der Saison 2025.

Erfolgreiche Titelverteidigung im Pro-AM Cup

Alexander Schwarzer und Alexander Fach hatten bereits im Samstagsrennen allen Grund zum Jubeln. Die Piloten von Fach Auto Tech feierten mit ihrem sechsten von insgesamt sieben Saisonsiegen im Pro-AM Cup vorzeitig die Meisterschaft und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr.

Alexander Schwarzer und Alexander Fach haben ihrem Meistertitel im Pro-AM Cup verteidigt

Alexander Schwarzer und Alexander Fach haben ihrem Meistertitel im Pro-AM Cup verteidigt

Foto: ADAC

Das gelang zuvor nur drei Piloten in der Geschichte des ADAC GT Masters: Toni Seiler, der erste Sieger in der damals neu eingeführten "Amateurwertung" gewann 2009 und 2010. Sogar dreimal in Folge durfte Remo Lips feiern, der 2016 und in den beiden Jahren darauf die "Trophy-Wertung" für sich entschied. Der letzte Titelverteidiger hieß Florian Spengler, er gewann 2021 und 2022.

Jüngster Zweifach-Champion der Geschichte

Für Salman Owega ist es eine ganz besondere Meisterschaft, denn er ist der jüngste Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters. Er wurde bereits 2023 Meister und ist nun im Alter von 20 Jahren und 132 Tagen erneut Champion.

Elias Seppänen, Salman Owega

2023 feierte Salman Owega seine erste Meisterschaft im ADAC GT Masters, damals mit Elias Seppänen als Teamkollege

Foto: ADAC Motorsport

Nur vier Fahrern ist es zuvor überhaupt gelungen, zwei Meistertitel einzufahren, aber niemand war jünger als Owega: Elias Seppänen 2023/2024 (20 Jahre/354 Tage), Kelvin van der Linde 2014/2019 (23 Jahre/87 Tage), Sebastian Asch 2012/2015 (29 Jahre/122 Tage) und Christopher Mies 2016/2021 (32 Jahre/167 Tage).

Vorzeitige Titelentscheidung beim Finale

Salman Owega und Finn Wiebelhaus haben den Meistertitel schon ein Rennen vor Saisonende für sich entschieden. Das ist im ADAC GT Masters bereits sechs anderen Fahrern beziehungsweise Fahrerpaarungen gelungen. Tatsächlich geht es aber noch etwas voreiliger.

Denn 2019 feierten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser den Titel sogar am vorletzten Rennwochenende. Zum Finale reiste das Audi-Duo schon als Champions an, sicherte seiner Mannschaft Rutronik Racing mit einem Sieg im letzten Rennen aber noch die Teammeisterschaft.

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