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GT-Masters Lausitzring 2020: Pole-Premiere für Dries Vanthoor

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GT-Masters Lausitzring 2020: Pole-Premiere für Dries Vanthoor

Engstes Qualifying im GT-Masters: Audi-Pilot Dries Vanthoor sicherte sich in letzter Sekunde die Pole-Position für das Sonntagsrennen auf dem Lausitzring

Spannung bis zum Schluss bot am Sonntag das zweite Zeittraining des Saisonauftaktes des GT-Masters auf dem Lausitzring. 31 Fahrzeuge lagen am Ende innerhalb von einer Sekunde - so knapp war es bisher in keinem Zeittraining der GT3-Rennserie.

Lange Zeit sah es nach einer erneuten Pole-Position für Toksport WRT aus. Nachdem am Vortag Luca Stolz der Trainingsschnellste war, setzte sich diesmal Partner Maro Engel schon früh mit 1:21.328 Minuten an die Spitze des Feldes. An dieser Zeit bissen sich die Konkurrenten bis in die Schlussminuten der halbstündigen Session die Zähne aus.

Doch kurz vor dem Ende des zweiten Qualifyings gelang Dries Vanthoor eine Rundenzeit von 1:21.318 Minuten. Damit verdrängte er Engel um eine Hundertstel von der Pole-Position. Es war die erste für den Belgier und für sein Team WRT, das seine Premierensaison im GT-Masters bestreitet. Vanthoor teilt sich den R8 LMS mit Charles Weerts.

"Es ist toll, die erste Pole geholt zu haben", so Vanthoor. "Aber ich bin nicht so ganz zufrieden mit mir selbst, denn ich hab leider die Runden nicht so ganz zusammengebracht, aber das Auto war wirklich super. Das Team hat toll gearbeitet. Jetzt kommt das Rennen. Gestern starteten wir aus der zweiten Reihe und dann ist alles schiefgegangen. Hoffentlich läuft es heute besser."

Die Samstagsrennsieger Engel und Stolz mussten sich mit Platz zwei begnügen, als Dritter folgte mit einer Zeit von 1:21.391 Minuten Porsche-Werkspilot Sven Müller, der sich den 911 GT3 R von Herberth mit dem dreimaligen Lausitzring-Sieger Robert Renauer teilt.

"Ich bin megahappy", so Müller. "Wir sind bester Porsche. Nach der unverschuldeten Kollision im ersten Rennen haben wir nur mithilfe von außen und durch super Teamwork das Auto reparieren können. Die Mannschaft hat die ganze Nacht gearbeitet. Da ist der dritte Platz eine erste Belohnung. Das Auto hat super funktioniert, jetzt hoffen wir auf mehr Rennglück als gestern."

Ebenfalls in die zweite Startreihe fuhren Albert Costa Balboa/Franck Perera im besten Lamborghini Huracan GT3 Evo vom Grasser. Die Top 5 komplettierten die Zweiten des Samstagsrennens, Michael Ammermüller/Christian Engelhart im Porsche von SSR Performance.

Die Titelverteidiger Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde kamen im Audi von Rutronik auf Rang sechs. Van der Linde lag am Ende der Session mit starken Zwischenzeiten auf Bestzeitkurs, verlor aber im letzten Sektor zu viel Zeit, um sich weiter vorn zu platzieren.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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