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International und vielfältig: Das ADAC GT Masters 2026

28 Fahrer aus 15 Ländern und vier Kontinenten, sechs unterschiedliche Hersteller, hoher Preisgeldtopf, "Road to DTM"-Förderung und Rennen im Free-TV

International und vielfältig: Das ADAC GT Masters 2026

Die Saison 2026 des ADAC GT Masters beginnt in Spielberg (Österreich)

Foto: ADAC Motorsport

Das ADAC GT Masters steht in den Startlöchern für die Saison 2026. Mit einem vielversprechenden Fahrerfeld und insgesamt sechs unterschiedlichen Marken präsentiert sich die GT3-Nachwuchsliga des ADAC in ihrer 20. Saison erneut hochklassig. Mit 570.000 Euro in Geld- und Sachpreisen ist ein attraktiver Preisgeldtopf ausgelobt, der an die erfolgreichen Teilnehmer ausgeschüttet wird.

Zum ersten Mal in der Serienhistorie wird die Saison außerhalb Deutschlands starten. Vom 24. bis 26. April gibt das Feld aus aufstrebenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Routiniers auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich) Gas.

Tickets für den Saisonauftakt im Rahmen der DTM sind ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen werden auf Sport1 im Free-TV übertragen und online bei Joyn, ServusTV On sowie auf dem YouTube-Kanal ADAC Motorsports live gestreamt.

ADAC GT Masters international wie selten

Insgesamt werden 28 Piloten aus 15 Ländern und vier Kontinenten an den Start gehen. Damit ist das ADAC GT Masters in dieser Saison international wie selten zuvor.

Mit Ethan Brown (Liqui Moly Team Engstler Motorsport) ist erstmals ein Pilot aus Singapur im Teilnehmerfeld. Mit Storm Gjerdrum/Fabio Rauer (FK Performance Motorsport) geht das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters an den Start. Sie werden beim Saisonauftakt ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen haben.

Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 vom Liqui Moly Team Engstler

Das Engstler-Team setzt drei Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 ein

Foto: ADAC Motorsport

Das Feld ist bunt gemischt mit vielen neuen Gesichtern. 15 Fahrer starten erstmals eine volle Saison, davon zehn Rookies und vier Piloten, die in der Vergangenheit lediglich ein Rennwochenende bestritten haben.

Mit den Vize-Champions des Vorjahres, Tim Zimmermann/Leyton Fourie (FK Performance Motorsport), sowie den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (Schubert Motorsport) werden zwei Paarungen aus dem Vorjahr unverändert weiterfahren.

Neue Teams und Marken am Start

Die Piloten verteilen sich auf insgesamt sieben Teams. Mit der aus der DTM bekannten Mannschaft Comtoyou Racing aus Belgien sowie HGL Racing werden gleich zwei neue Teams im ADAC GT Masters gegen die Etablierten um Top-Platzierungen kämpfen. Das Haupt Racing Team, der Sieger in Fahrer- und Teamwertung des Vorjahres, ist erneut mit drei Ford Mustang GT3 am Start.

Aston Martin Vantage AMR GT3 von Comtoyou Racing

Neueinsteiger Comtoyou Racing mit dem Aston Martin Vantage GT3 Evo

Foto: ADAC Motorsport

Erstmals setzen auch FK Performance Motorsport mit dem BMW M4 GT3 Evo und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit dem Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 jeweils drei Fahrzeuge ein. Die österreichische Mannschaft von "Razoon - more than Racing" wird nach dem starken Einstieg im vergangenen Jahr nun zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken.

ADAC-GT-Masters-Urgestein Schubert Motorsport ist wieder mit einem BMW M4 GT3 Evo am Start. Über die fest in die Serie eingeschriebenen Teilnehmer hinaus freut sich der ADAC über eine hohe Nachfrage von Gaststartern bei ausgewählten Events. Die zusätzlichen Teilnehmer werden das hochklassige Feld des ADAC GT Masters nochmals verstärken.

Auf den Spuren von Finn Wiebelhaus

Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung bleibt auch in dieser Saison die "Road to DTM". Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM-Saison.

Ford Mustang GT3 Evo vom Haupt Racing Team

Das Haupt Racing Team gewann im Vorjahr die Fahrer- und Teammeisterschaft

Foto: ADAC Motorsport

Die Fahrer bekommen Punkte für die gemeinsam erzielten Rennergebnisse und ihre individuellen Qualifying-Resultate, allerdings auch Abzüge für etwaiges Fehlverhalten auf der Strecke.

Finn Wiebelhaus hat 2025 neben der Fahrermeisterschaft im ADAC GT Masters auch die "Road to DTM" gewonnen und für diese Saison den Aufstieg geschafft. Er tritt für HRT Ford Performance in der DTM an.

Rennen weiterhin auf Sport1 im Free-TV

In der Saison 2026 können sich die Fans wieder über ein breites Angebot an Live-TV und Streaming des ADAC GT Masters freuen. Sport1 überträgt die Sonntagsrennen in der Regel live und zeigt zudem im Vorfeld eine kurze Highlight-Zusammenfassung des Samstagslaufs.

Darüber hinaus werden alle Rennen live auf Sport1, Joyn, ServusTV On sowie dem YouTube-Kanal ADAC Motorsports gestreamt. Die Rennen können live und re-live in mehr als 150 Territorien weltweit verfolgt werden.

Audi R8 LMS GT3 Evo II von HGL Racing

HGL Racing startet erstmals im ADAC GT Masters - mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo 2

Foto: ADAC Motorsport

Von den insgesamt sechs Rennwochenenden 2026 werden vier als Sprint-Events (Spielberg, Zandvoort, Nürburgring und Hockenheim) und zwei als Endurance-Veranstaltungen (Lausitzring und Salzburgring) ausgetragen.

Starterliste ADAC GT Masters 2026

#1: Max Reis/Emil Gjerdrum (Haupt Racing Team)

#2: Niklas Kalus/Kiano Blum (Haupt Racing Team)

#10: Storm Gjerdrum/Fabio Rauer (FK Performance Motorsport)

#11: Tim Zimmermann/Leyton Fourie (FK Performance Motorsport)

#12: Jan Duran/Joseph Ellerine (FK Performance Motorsport)

#14: Leo Pichler/Colin Bönighausen (Razoon - more than Racing)

#19: Tim Hütter/Ethan Brown (Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#39: Jamie Day/Baudouin Detout (Comtoyou Racing)

#41: Mark Kastelic/Pavel Lefterov (Razoon - more than Racing)

#56: Sandro Holezm/Juliano Holzem (Schubert Motorsport)

#63: Felix Hirsiger/Finn Zulauf (Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#74: Max Cuccarese/Alain Valente (Haupt Racing Team)

#77: Robin Rogalski/Simon Connor Primm (HGL Racing)

#163: John Paul Southern/Jonas Karklys (Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

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