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Montoya in Österreich: Was beim GT-Masters in Spielberg noch los war

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Montoya in Österreich: Was beim GT-Masters in Spielberg noch los war
09.06.2019, 17:21

Fotoshooting in der Boxengasse - Juan Pablo Montoya vor Ort - Boxenstopp mit Humor - Vier GT-Masters-Piloten starten bei den 24 Stunden von Le Mans

Ehemaliger Formel-1-Star vor Ort: Der siebenmalige Grand-Prix-Sieger Juan Pablo Montoya besuchte das Rennwochenende des GT-Masters am Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich). Am Samstag überreichte er bei der Siegerehrung die Pokale. Am Sonntag gab er den Piloten das Signal zum Anlassen der Motoren, indem er das Schild "Drivers start your engines" zeigte. Zudem unterstützte der 43-jährige Kolumbianer den Formel-4-Piloten Alessandro Famularo.

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GT-Masters-Piloten als Fotomodelle: Dass Sebastian Asch, Marvin Dienst, Christian Engelhart und Marvin Kirchhöfer nicht nur über viel Talent als Rennfahrer, sondern auch zum Modeln verfügen, zeigten sie vor dem Rennwochenende in Spielberg. Am Mittwochnachmittag waren sie in der Boxengasse die Protagonisten eines Fotoshootings eines Herrenausstatters, bei dem Motive für den kommenden Herbst/Winter-Katalog und die neue Kampagne des Onlineshops geschossen wurden.

Schöner Besuch: Ebenfalls am Red-Bull-Ring zu Gast waren die Fernsehmoderatorinnen Tanja Bauer und Julia Josten. Während Bauer bei den Formel-1-Übertragungen von Sky zu sehen war, moderierte Joosten 2015 und 2016 die Live-Übertragungen des GT-Masters von SPORT1.

Pop aus Österreich: Die österreichische Sängerin Tina Naderer sorgte mit ihrer Band während des Pitwalks am Samstag für musikalische Unterhaltung. Die 22-Jährige, die an der Castingshow "The Voice of Germany" teilgenommen hat, spielte dabei auch ihre Debütsingle "Bleibst du bei mir".

Boxenstopp mit Humor: Da staunten die Zuschauer nicht schlecht: Als die Lamborghini Huracan GT3 Evo am Samstag zum Pflichtboxenstopp kamen, wurden sie von einem Lichtschwert tragenden Darth Vader und Stormtroopern empfangen.

"Wir haben uns für unser Heimspiel etwas Besonderes ausdenken wollen. Daher haben wir unsere Mechaniker in Star-Wars-Kostüme gesteckt", erklärt Teamchef Gottfried Grasser, dessen Rennstall aus dem nur wenige Kilometer entfernt liegenden Knittelfeld kommt. "Wir haben damit für viel Aufsehen gesorgt. Ich hatte danach sogar eine Anfrage von einem Journalisten aus Japan."

Wintersport im Sommer: Ferrari-Pilot Sebastian Asch und die Audi-Kollegen Max Hofer und Patric Niederhauser nahmen am Freitag an einem ungewöhnlichen Wettkampf teil. Das Trio maß sich im Fahrerlager in einem Länderdreikampf zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz im Eisstockschießen. Der Sieger: GT-Masters-Tabellenführer Niederhauser. "Es war ziemlich cool, im Sommer Eisstock zu schießen. Ich habe es zum ersten Mal gespielt und es hat mega Laune gemacht", so Asch.

Meilenstein: Mercedes-Pilot Maximilian Götz bestritt am Sonntag sein 100. Rennen im GT-Masters. Der Meister von 2012 hatte sein Debüt in der "Liga der Supersportwagen" in Hockenheim 2010 gefeiert. Ein kleines Jubiläum feierte Audi-Pilot Elia Erhart, der am Sonntag seinen 50. Start im GT-Masters absolvierte.

Le-Mans-Vorfreude: Vier GT-Masters-Piloten starten in der kommenden Woche bei den 24 Stunden von Le Mans, dem weltweit wichtigsten Sportwagenrennen. Stefan Mücke und Jeroen Bleekemolen, die beim Langstreckenklassiker jeweils einen Ford GT pilotieren, sind bereits in Frankreich. Aston-Martin-Werksfahrer Maxime Martin und Porsche-Pilot Thomas Preining reisen direkt von Spielberg nach Le Mans.

"Le Mans ist das Highlight des Jahres. Es ist das große Rennen", so Martin. "Nachdem 2018 schwierig für uns war, sind wir jetzt zuversichtlich. Es ist aber sehr eng. Am Testtag lagen 15 GTE-Autos innerhalb einer Sekunde. Es wird nicht einfach, aber wir wollen um den Klassensieg kämpfen."

Als einziger des GT-Masters-Quartetts feiert Preining sein Debüt in Le Mans: "Das Rennen ist natürlich etwas Besonderes. Das ganze Drumherum mit den Paraden und die Atmosphäre ist einmalig. Ich versuche aber an das Rennen wie an jedes andere heranzugehen und mich nicht verrückt zu machen. Das Rennen wird sicher schwierig, aber ich freue mich darauf."

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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