MRS-GT Racing: Was hinter den Veränderungen steckt

Neues Fahrzeugdesign und ein neuer Fahrer: MRS-GT Racing tritt stark verändert am Hockenheimring auf - Das hat aber keinen Zusammenhang

MRS-GT Racing: Was hinter den Veränderungen steckt

Der Porsche 911 GT3 R von MRS-GT Racing erstrahlt beim ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring in einem neuen Design. Gleichzeitig greift mit Martin Ragginger ein neuer Fahrer an der Seite von Maximilian Hackländer ins Lenkrad.

Teammanagerin Iris Dorr erklärt gegenüber 'Motorsport.com Deutschland', dass die Veränderungen nicht miteinander zusammenhängen: "Das mit dem neuen Design ist schon länger geplant. Das ist das Jubiläumsdesign für Ravenol." Der Motorölhersteller feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen.

Es ist eher eine Rückkehr zu einem klassischen Design von Molitor Racing Systems als ein neues Design. In Gelb-Blau holte unter anderem Rene Rast im Jahr 2008 den Titel im Porsche-Carrera-Cup. "Es ist unser ganz ursprüngliches Design. Von dem her ist das ein bisschen Revival."

Dass genau zum selben Zeitpunkt erneut der Fahrer gewechselt wird, ist eher Zufall. Denn die Zusammenarbeit zwischen MRS-GT Racing und Erik Johansson wurde beendet. Informationen von 'Motorsport-Total.com' zufolge hängt das weniger mit dem ADAC GT Masters zusammen als mit dem Porsche-Carrera-Cup Nordamerika, in dem Johansson für Molitor in diesem Jahr Stammfahrer war.

Somit gibt es den dritten Teamkollegen der Saison für Maximilian Hackländer. Mit Martin Ragginger sitzt nun ein mehrfacher Laufsieger des ADAC GT Masters am Steuer. "Raggi" stand jedoch (von einem Gaststart mit elektronischer Lenkung im Jahr 2019 einmal abgesehen) zuletzt 2016 im ADAC GT Masters am Start.

Seitdem ist er auf der Nürburgring-Nordschleife mit Falken unterwegs. Dort fährt er auf Vignettenreifen (einen Schritt vor Entwicklungsreifen). Dem gegenüber kommt in der Deutschen GT-Meisterschaft ein Einheitsreifen zum Einsatz. "Er tut sich noch etwas schwer mit dem Pirelli. Aber das Wochenende ist noch lang", sagt Dorr.

Die Erwartungshaltung ist daher noch defensiv: Ein Punkteergebnis wäre ein gutes Resultat, wünschenswert wäre Platz elf oder besser.

Derweil sind Informationen von 'Motorsport.com Deutschland' zufolge äußerst bald nochmals Veränderungen bei MRS-GT Racing zu erwarten, die mit der Teamorganisation zusammenhängen.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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