MRS mit umfangreichem Porsche-Programm: ADAC GT Masters und mehr

Der Rennstall MRS rund um Karsten Molitor kehrt im ADAC GT Masters zu einem Porsche als Einsatzauto zurück und tritt zudem in vier weiteren Rennserien an

MRS mit umfangreichem Porsche-Programm: ADAC GT Masters und mehr

Mit etwas Verspätung gibt das MRS-Team sein Motorsportprogramm für das Rennjahr 2021 bekannt. Das Team setzt in diesem Jahr in fünf Rennserien auf Porsche-Fahrzeuge. Dreh- und Angelpunkt ist das Engagement im ADAC GT Masters, wo man nach McLaren, Nissan und BMW nun wie vor einigen Jahren wieder auf einen Porsche 911 GT3 setzt.

"Wir mussten uns in der Vergangenheit oft die Frage stellen lassen, warum wir mit unserem 18-jährigen Porsche-Background eigentlich keinen 911er im ADAC GT Masters einsetzen", sagt MRS-Teamchef Karsten Molitor und erklärt: "Zum einen haben die Modellzyklen nie gepasst, zum anderen waren wir schon immer sehr experimentell veranlagt."

Die von Molitor erwähnte "experimentelle Veranlagung" sei durchaus gut gewesen, denn: "Immerhin konnten wir so auch mit unseren Außenseitern Achtungserfolge einfahren. Nicht zuletzt haben wir im vergangenen Jahr mit unserem BMW M6 einen sehr starken Akzent setzen können." Damit verweist der Teamchef auf einen Sieg und einen dritten Platz am Spielberg-Wochenende der Saison 2020 des ADAC GT Masters.

Dass es nun zum Comeback der Zusammenarbeit mit Porsche kommt, kommentiert Molitor mit den Worten: "Wir freuen uns sehr, auch wenn es nicht ganz einfach war. Da Porsche keine Neufahrzeuge mehr liefern konnte, haben wir es geschafft, uns ein Fahrzeug auf dem Zweitmarkt zu sichern. Nun können wir es kaum abwarten, bis es endlich losgeht."

Der erste der beiden MRS-Fahrer für die Saison 2021 im ADAC GT Masters steht bereits fest. Es handelt sich um Maximilian Hackländer. Wer sich das Cockpit mit ihm teilen wird, ist derzeit noch offen.

Abgesehen vom ADAC GT Masters geht MRS im Rennjahr 2021 auch im Porsche-Carrera-Cup Deutschland, im Porsche-Carrera-Cup Nordamerika, im Porsche-Supercup und in der 24-Stunden-Serie an den Start.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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